Digitale Innovation, technologischer Fortschritt und Online-Entertainment prägen das moderne Leben. Genau deshalb ist schnelles und zuverlässiges Breitband-Internet so wichtig. Das gilt für Menschen in ihrem Privatleben genauso wie für Unternehmen und industrielle Betriebe. Die Glasfasertechnologie stellt hier die zukunftssichere Lösung dar. Doch neben der Effizienz und Leistungsfähigkeit müssen überzeugende Technologien natürlich auch nachhaltig sein und die Umwelt schonen. Wie schneidet das Glasfaserinternet hier ab?

Die Nachhaltigkeit der Glasfasertechnologie

Was ist nachhaltig? Was schont die Umwelt? Und was kann als Technologie auch von nachfolgenden Generationen noch sinnvoll genutzt werden? Diese und weitere Fragen sind heute immer wichtiger. Die Zeiten, in denen technologischer Fortschritt auf Kosten der Umwelt stattfinden konnte, sind vorbei. Wie nachhaltig ist Glasfaser also wirklich? Im Vergleich zum herkömmlichen Kupferkabel weiß die Glasfasertechnologie auch in diesem Bereich zu überzeugen.

Was ist Glasfaserinternet?

Glasfaser, oft als „Lichtwellenleiter“ bezeichnet, ist eine Technologie, die nach und nach die kupferbasierten Anschlüsse ablösen wird. Im Vergleich zu herkömmlichen Kabelnetzen, die auf Kupferleitungen setzen, nutzt Glasfaser Lichtimpulse, um Daten über große Entfernungen mit hoher Geschwindigkeit zu übertragen.

Ein entscheidender Grund, der für Glasfaser spricht, liegt in der überragenden Leistungsfähigkeit. Die Bandbreite von Glasfaserverbindungen ist um ein Vielfaches höher, was bedeutet, dass riesige Datenmengen gleichzeitig übertragen werden können. Und dabei ist die Glasfasertechnologie auch noch klimafreundlich.

Reduzierter Energieverbrauch im Vergleich zu Kupferkabeln

Der Energieverbrauch ist ein zentrales Thema der heutigen Zeit. Selbstverständlich werden deshalb auch neue Technologien unter diesem Aspekt besonders streng unter die Lupe genommen. Im Vergleich zu herkömmlichen Kupferkabeln benötigt Glasfaser weniger Energie für die Übertragung von Daten. Das liegt daran, dass Glasfaser Lichtimpulse verwenden, die mit weniger Energieaufwand übertragen werden können als elektrische Signale in Kupferkabeln. Dieser Vorteil in der Energieeffizienz sorgt letztlich nicht nur für eine höhere Wirtschaftlichkeit, sondern auch für klare Umweltvorteile.

Verminderte Treibhausgasemissionen dank geringerem Stromverbrauch

Dieser verminderte Energieverbrauch im Glasfasernetz macht sich direkt in reduzierten Treibhausgasemissionen bemerkbar.

Die Umstellung auf Glasfaser kann somit einen Beitrag zur globalen Reduzierung von Treibhausgasen leisten und ist Teil der Bemühungen, die Emissionen aus dem IT- und Kommunikationssektor zu verringern. Die Wahl von Glasfasernetzen trägt dazu bei, die die Umwelt zu schonen und unsere ökologischen Fußabdrücke zu minimieren.

Langlebigkeit und Wartungsaufwand

Nicht nur der direkte Verbrauch, auch die Materialien und die Langlebigkeit als solche tragen zur Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit bei. Kupferkabel sind anfälliger für Korrosion und Beschädigungen, was eine regelmäßige Wartung und Instandhaltung erfordert. Diese Prozesse verbrauchen Energie, Ressourcen und können schädliche Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Die Glasfaser kommt hingegen deutlich robuster und widerstandsfähiger daher. Das reduziert nicht nur die Wartungsarbeiten und den Materialverschleiß, letztlich kommt diese Zuverlässigkeit auch direkt dir zugute. Setzt du auf Glasfaser bei einem Neubau, hast du nicht nur stabiles Internet in den eigenen vier Wänden, sondern bist darüber hinaus immer vernetzt und schonst dazu noch die Umwelt.

Nachhaltigkeit der Rohstoffe

Beim Thema Nachhaltigkeit geht es nicht nur um den reinen Betrieb und den Verbrauch, der damit einhergeht. Der gesamte Lebenszyklus muss hier berücksichtigt werden – dazu gehört das Material und damit die Rohstoffgewinnung und -verarbeitung. Auch in diesem Aspekt lohnt sich der Vergleich von Kupfer und Glasfaser.

Unterschiede zwischen Glasfaser und Kupfer bei der Rohstoffgewinnung und -verarbeitung

Rohstoffe müssen abgebaut und weiterverarbeitet werden. Dieser Prozess hat ökologische Konsequenzen. Kupferkabel werden aus Kupfererz gewonnen. Der Kupferabbau ist vergleichsweise ressourcenintensiv. Veränderungen in den betroffenen Landschaften, Wasserverschmutzungen und die Freisetzung von Schadstoffen können die Folge sein.

Glasfaser hingegen basiert auf Siliziumdioxid, einem Hauptbestandteil von Sand. Sand ist ein natürlicher Rohstoff, der weniger umweltschädlich abgebaut wird als Kupfer. Die Gewinnung von Siliziumdioxid hat im Allgemeinen weniger Auswirkungen auf die Umwelt und reduziert das Risiko von schädlichen Emissionen und Umweltschäden.

Indem Unternehmen und Verbraucher:innen auf Glasfasernetze setzen, tragen sie dazu bei, die Nachfrage nach Kupfer für Telekommunikationszwecke zu reduzieren. Damit nimmt der Druck auf Kupferressourcen ab und die Umweltauswirkungen im Zusammenhang mit dessen Gewinnung und Verarbeitung werden minimiert.

Analyse des Energieverbrauchs von Glasfaser im Vergleich zu anderen Technologien

Wie grün ist Glasfaser in konkreten Zahlen? Die Übertragung von Daten durch Lichtimpulse erfordert weniger Energie im Vergleich zu elektrischen Signalen, die durch Kupferkabel fließen. Dieser Unterschied im Energieverbrauch ist signifikant und trägt dazu bei, den ökologischen Fußabdruck von Glasfasern zu minimieren.

Studien belegen dies längst. So lässt sich davon ausgehen, dass echte Glasfaseranschlüsse bis in die Wohnung (FTTH, Fiber to the Home) 2,6 Mal weniger Strom verbrauchen als Systeme, bei denen der Anschluss nur bis zum Haus reicht und von dort mit Kupfer weitergeleitet wird (FTTB, Fiber to the Building). Und es sind sogar bis zu 3 Mal weniger Strom, wenn wir von FTTC (Fiber to the Curb) ausgehen, also einer Variante, bei der die Glasfaserleitung lediglich bis zum nächsten Verteilerkasten reicht. Im Vergleich zu 5G (das natürlich einen andere Kernaufgabe erfüllt) spart die Glasfaserverbindung sogar das 13-Fache des Verbrauchs.

Alleine diese Statistiken zeigen, wie wichtig die Glasfasertechnologie ist. Nicht nur damit Endverbraucher:innen Energie und Kosten sparen können, sondern auch damit die Telekommunikationsbranche einen spürbaren Teil zum Erreichen der Klimaziele beitragen kann.

Magenta setzt auf den Glasfaserausbau – und damit auch auf Nachhaltigkeit

Der Ausbau des Glasfasernetzes ist alternativlos mit Blick auf die steigenden Anforderungen an das Internet bei den immer größeren Datenmengen, die verbraucht werden. Die Digitalisierung ist längst in allen Haushalten und in allen Wirtschaftsbranchen angekommen. Genau deshalb investiert Magenta als Telekommunikationsdienstleister zusammen mit Meridiam über 1 Milliarde Euro in den Glasfaserausbau. Den Ausbau übernimmt die gemeinsam Gegründete Alpen Glasfaser GmbH. Der Umstieg auf Glasfaser verspricht nicht nur eine größere technologische Leistungsfähigkeit, sondern auch einen positiven Beitrag zur Reduzierung des Energieverbrauchs, der CO2-Emissionen und der Ressourcennutzung.