Im Magenta Netz haben wir zum ersten Mal 2,2 Gbit/s Download und 545 Mbit/s Upload unter realen Bedingungen gemessen und mit dem Multi Gigabit einen EU-Rekord aufgestellt. Magenta Kund*innen werden in den kommenden Jahren davon profitieren.

Festnetzaufrüstung zuerst in Wien, dann österreichweit

Wie der Speedtest zeigt, stehen zukünftig noch mehr Bandbreite und Kapazität für neuartige Höchstgeschwindigkeiten bereit. Denn das Magenta Glasfaser-Kabelnetz in Wien und Österreich wird laufend aufgerüstet. Selbst bestehende Kund*innen profitieren dann von den zusätzlichen Netzkapazitäten. Das bedeutet mehr Bandbreite während der Spitzenzeiten im Netz wie beispielsweise am Abend. Angebote mit Multi Gigabit-Geschwindigkeiten folgen in den nächsten Jahren. Bereits 2019 hat Magenta die Stadt Wien zur Gigabit-Stadt gemacht. Auch dieses Mal startet die Verfügbarkeit in Wien und dann in der Folge im österreichweiten Magenta Netz. Mit den gemessenen 2,2 Gbit/s ist Magenta EU-weit der erste Telekomanbieter, der derartig hohe Geschwindigkeiten mit einem Glasfaser-Koaxial-Kabelnetz in einem normalen Wohnhaus erreicht hat.

Multi Gigabit ist Antwort auf steigende Nachfrage

Man stellt sich vielleicht die Frage, warum man so viel Speed überhaupt braucht. Jedoch zeichnet die jährlich steigende Nachfrage nach mehr Internetgeschwindigkeit sowie das zunehmende Datenwachstum ein deutliches Bild. Wir brauchen ein schnelleres und aufgerüstetes Netz mit Multi Gigabit. Die Regulierungsbehörde RTR veröffentlichte kürzlich eine österreichweite Auswertung der Internetnutzung. Insgesamt 7.162 Petabyte (7.162.000 Terabyte) wurden im Jahr 2020 konsumiert. Das sind um 26 Prozent mehr als 2019. Videostreaming ist dabei der größte Datentreiber. Wenn sich Ultra HD (4K) als Standard bei Videos durchsetzt, wird der Datenkonsum weiter zunehmen. Zu den Datentreibern gehört auch das vernetzte Arbeiten mit neuen Ansprüchen an das Homeoffice. Denn oft sind nun die ganze Familie oder der gesamte Haushalt gleichzeitig online. Außerdem erfreuen sich Cloud Gaming, Virtual Reality und Augmented Reality an zunehmender Beliebtheit. Auch diese Anwendungen treiben dann das Datenwachstum voran.

Multi-Gigabit erhöht Download- und vor allem Upload-Geschwindigkeit

Der Upload, der spätestens seit dem Pandemiejahr mit Videotelefonie und virtuellen Konferenzen enorme Bedeutung gewonnen hat, wurde beim Multi Gigabit Speedtest mit 545 Mbit/s gemessen. Dies ist eine beträchtliche Beschleunigung zum aktuell schnellsten Tarif mit bis zu 50 Mbit/s Upload. Beim getesteten Download kann beispielsweise eine Datei mit 10 Gigabyte in 39 Sekunden heruntergeladen werden.

Glasfaser- und Koaxial-Technologie machen es möglich

Magenta betreibt ein Glasfaser-Kabelnetz für Multi Gigabit Geschwindigkeiten. Denn die Datenübertragung per Koaxialkabel kann laut der neuesten Spezifikation (DOCSIS 4.0) bis zu 10 Gigabit pro Sekunde erreichen. In diesem Rahmen besteht kein signifikanter Unterschied zwischen Fiber to the home (FTTH, Glasfaser bis in die Wohnung) und einem Koaxial-Netz. Mit 10-Gigabit-Anwendungen ist jedoch erst nach 2030 zu rechnen.

Über den Speedtest

Der Speedtest vor Journalist*innen erfolgte in dem Gemeinschaftsraum eines Wohnhauses des Immobilienunternehmens SIGNA in der Nähe des Wiener Hauptbahnhofs. Es ist eines der ersten Häuser, das Magenta mit seinem Multi Gigabit-Netz versorgt. Weitere Wohnhäuser und Bürostandorte werden über die nächsten Jahre stetig angeschlossen. SIGNA zählt somit zu den ersten Partnern des zukünftigen Multi Gigabit-Netzes.

Größter Gigabit-Anbieter

Magenta ist heute schon Österreichs größter Gigabit-Anbieter. Denn das Unternehmen erreicht mehr als 1,4 Mio. Haushalte und Betriebe mit seinem Netz. Das sind dreiviertel aller Gigabit-fähigen Internetanschlüsse in Österreich. Bis 2025 wird man weitere 150.000 Gigabit-Haushalte erschließen.