Hass im Netz ist leider allgegenwärtig. Laut einer Studie der ISPA (Internet Server Providers Austria), sind mehr als 50% der Jugendlichen in Österreich von hasserfüllten Nachrichten im Netz betroffen. Ob auf Facebook, Instagram, Twitter, YouTube oder TikTok – Hasskommentare sind besonders in sozialen Netzwerken omnipräsent. Deshalb ist es an der Zeit darüber öffentlich zu sprechen, um aktiv etwas dagegen zu tun. Denn wir bei Magenta finden: Hasserfüllte und verletzende Äußerungen haben im Netz keinen Platz!

Was ist Hass im Netz?

Bei Hass im Netz werden Einzelpersonen oder Gruppen mit verletzenden, erniedrigenden oder herabwürdigen Kommentaren angegriffen. Diese Kommentare beziehen sich häufig auf Merkmale oder Zuschreibungen wie ethnische Zugehörigkeit, Hautfarbe, sexuelle Orientierung, Geschlecht, Religion, Behinderung, soziale Herkunft oder Alter. Viele Personen im LGBTIQ-Spektrum mussten schon Hass im Netz erleben. Dazu gehört auch Cyber-Mobbing und Cyber-Stalking, das bei Betroffenen oft großen Schaden anrichten kann. Viele User*innen im Internet fühlen sich im Netz unsichtbar und denken, dass online andere Regeln gelten als im realen Leben. Doch Hassbotschaften im Netz beeinflussen auch offline unser Zusammenleben. Denn Vorurteile und Gerüchte, die im Netz verbreitet werden, können im realen Leben zu Ausgrenzungen oder Gewaltverbrechen führen.

Laut ZARA wurden 30% aller jungen Frauen aufgrund ihres Erscheinungsbildes schon online beleidigt. Bei Bodyshaming wird das Aussehen diskriminiert und beleidigt das laut National Health Service (NHS) eine große Belastung für die mentale Gesundheit darstellt. Dabei sind die sozialen Netzwerke Teil des Alltags von jungen Menschen, wo sie sich mit unrealistischen Schönheitsidealen und Normvorstellungen auseinandersetzen müssen.

Magenta zeigt wie laut 95% sein können gegen die 5%, die Hass im Netz verbreiten

Magenta als Netzbetreiber sieht sich in der Verantwortung zu sagen: Lasst uns gemeinsam viel lauter sein als der Hass und lasst uns gemeinsam für ein Netz einstehen, in dem alle respektvoll miteinander umgehen. Nur etwa 5% der Menschen verbreiten online Hass, deshalb müssen die restlichen 95% lauter sein und Einhalt gebieten. Magenta hat die Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Mai 2022 aktualisiert und bekennt sich zu einer eindeutigen Haltung gegen Hass im Netz. Außerdem fordern wir jeden einzelnen dazu auf, Hasspostings bei entsprechenden Stellen zu melden.

Gemeinsam mit ZARA hat sich Magenta das Ziel gesetzt Aufklärung zu leisten und das Thema sichtbar zu machen. Mit der Kampagne „Gegen Hass im Netz“ wurden die Geschichten von Betroffenen gezeigt, um mit digitaler Zivilcourage ein Zeichen gegen Hassbotschaften im Netz zu setzen. Mit prominenter Unterstützung unter anderem mit Viktoria Schnaderbeck, Lou-Anne und vielen anderen, wollen wir gemeinsam über das Thema informieren und sichtbar machen. Dann kann Bewusstsein darüber geschaffen werden, dass Hassbotschaften im Netz zwar real sind, du aber nicht machtlos gegen den Hass bist.

Das kannst du tun!

Checkliste zu Dingen, die man machen kann, wenn man von Hass im Netz betroffen ist und wie man Hass im Netz reduzieren kann.

Magenta und Deutsche Telekom: Gemeinsam gegen Hass im Netz

Du möchtest mehr über die Initiative der Deutschen Telekom erfahren, an der Magenta sich beteiligt? Dann schaue auf unserer Webseite vorbei oder besuche den YouTube Kanal von Magenta. Dort findest du Geschichten von Betroffen, die Hass im Netz erlebt haben und darüber erzählen. Außerdem kannst du hier mehr über ZARA erfahren, um Hassbotschaften im Netz und Cybermobbing zu melden und zu dokumentieren.

Auch wenn du nicht selbst betroffen bist, kannst du etwas tun. Wenn du Hasskommentare siehst, melde direkt auf der jeweiligen Plattform oder bei der ZARA Beratungsstelle.