Als erster nationaler Infrastrukturanbieter knackt Magenta die 2 Gbit/s-Grenze im Festnetz‑Internet und macht Wien zur Multi-Gigabit-City. Ob für Videokonferenzen oder Streaming, große Datenmengen in der Cloud oder Anwendungen wie KI‑Services – das Speed-Upgrade wird damit den wachsenden Ansprüchen des digitalen Alltags gerecht und hebt die Leistungsfähigkeit des Internets auf die nächste Stufe. Wie schnell 2 Gbit/s in der Praxis sind, veranschaulicht der Download eines 4K-Kinofilms: Der lädt ab sofort schneller als man Popcorn zubereiten kann – nämlich in weniger als zwei Minuten.

Österreich-Premiere für die digitale Zukunft

Mit 2 Gbit/s schafft Magenta noch mehr zuverlässigen Speed in der Bundeshauptstadt und bietet zusätzliche Leistung, wo sie gebraucht wird. Thomas Kicker, CEO von Magenta Telekom, spricht von einem Meilenstein: „Digitale Infrastruktur ist die Basis dafür, dass Wirtschaft, Alltag und Innovation reibungslos funktionieren. Wir haben Wien vor sechs Jahren zur Gigabit-City mit 1 Gbit/s gemacht. Nun verdoppeln wir unseren Speed dank Glasfaserpower. Mit dem Technik-Upgrade von heute sichern wir die Digitalisierung von morgen ab und werden den Wünschen unserer Kundinnen und Kunden in Wien gerecht.

Erste Wiener Unternehmen profitieren bereits

Im ersten Ausbauschritt erhalten rund 40 Prozent der Wiener Haushalte Multi-Gigabit-Speed. Bis Jahresende sollen bereits 500.000 Haushalte und Betriebe davon profitieren, bis das Speed-Upgrade in den kommenden Jahren sukzessive wienweit zur Verfügung stehen wird.

Wiens Wirtschafts- und Digitalisierungsstadträtin Barbara Novak überzeugte sich im Rahmen eines Standortbesuchs im T-Center, dem Headquarter von Magenta, vom Internet-Upgrade und freut sich, dass Wien zur Multi-Gigabit-City wird: „Wir verdoppeln die Geschwindigkeit in unserem Netz auf 2 Gigabit pro Sekunde und heben Wien damit auf ein neues digitales Level. Schon heute nutzen rund 70 Wiener Unternehmen diese Power. Das ist technologisch stark und ein echter Standortvorteil: für innovative Betriebe, für neue Geschäftsmodelle und für ein Wien, das digital ganz vorne mitspielt und First Mover wird.“ Erich Hohenberger, Bezirksvorsteher des 3. Bezirks ergänzt: „Technologische Spitzenleistung hat ein Zuhause – und das liegt in der schönen Landstraße. Vom T-Center aus bekommt Wiens digitale Infrastruktur einen kräftigen Entwicklungsschub, der Wiens Unternehmen, Haushalte und öffentliche Infrastruktur gleichermaßen stärkt.“

Spektrumserweiterung über neueste Übertragungstechnologien

Technische Grundlage für das neue Ultra-Speed-Angebot von Magenta bildet eine Spektrumserweiterung. Dazu Volker Libovsky, CTIO von Magenta Telekom: „Wir nutzen mit DOCSIS 3.1e und XGS-PON neueste Übertragungstechnologien, die den Kundinnen und Kunden deutlich mehr Bandbreite bringen. Wo jetzt 2 Gigabit pro Sekunde möglich sind, werden wir in ein paar Jahren sogar auf 5 Gigabit/s und mehr upgraden. Für unser bestehendes Netz sowie auch für neue Wohneinheiten in Wien setzen wir verstärkt auf Glasfaser, wobei wir im Kundeninteresse auf umfangreiche und unnötige Tiefbauarbeiten weitestgehend verzichten werden.“

Was ist DOCSIS 3.1e?

DOCSIS steht für „Data Over Cable Service Interface Specification“, einen internationalen Standard für die Übertragung von Internetdaten über Kabelnetze. „DOCSIS 3.1e“ meint die Erweiterung der Funktionen („e“ wie „extended“) bzw. ein größeres Sprektrum (bis 1,8 GHz) und wird häufig synonym für „DOCSIS 3.1 Plus“ verwendet. Damit sind hohe Bandbreiten von bis zu 10 Gbit/s im Download sowie bis zu 2 Gbit/s im Upload möglich. Den Unterschied spüren die Kund:innen besonders beim Streamen, VoIP oder Cloud-Backups.

Weiter Informationen dazu findest du hier: https://blog.magenta.at/internet/trends/docsis-3-1-vorteile/.