Das T-Center als Hauptsitz der Magenta Telekom (T-Mobile Austria GmbH) im dritten Wiener Gemeindebezirk ist die Heimat vieler digitaler Innovationstreiber der Stadt Wien und Österreichs. Das Gebäude ist eine Ikone der heimischen Architektur (erbaut von Günther Domenig). Es sticht als liegend konzipiertes Hochhaus aus dem Wiener Stadtbild als Wahrzeichen hervor und trägt mit der T-Center Beleuchtung den eigenen Anspruch des Unternehmens, Leader in die Digitale Zukunft Österreichs zu sein, nach außen.

Die T-Center Beleuchtung ist eine künstlerische Installation am Gebäude seit dem Start der neuen Marke Magenta, welche durch Licht den digitalen Geist des Unternehmens und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Fassade transportiert.

T-Center Beleuchtung als drittgrößte LED-Fassade der Welt

Die Beleuchtung des T-Centers ist mit einer Fläche von 16.000 m2 und 34.000 LEDs die drittgrößte LED-Fassade der Welt (nach dem Burj Khalifa in Abu Dhabi und der Allianz Arena in München).

T-Center leuchtet zur Unterstützung des Nationalteams bei der EM-Qualifikation 2020

Das Projekt ist als künstlerische Installation für die Menschen Wiens, vergleichbar mit der Beleuchtung des Eiffelturms oder Wiener Staatsoper, welche die architektonische Schönheit des Gebäudes heraushebt, zu sehen. Die LED-Fassade leuchtet neben Magenta anlassbezogen beispielsweise zur Unterstützung des Fußball-Nationalteams bei Entscheidungsspielen oder im November im Zuge der weltweiten UN Women Kampagne Orange The World gegen Gewalt an Frauen. Und den gesamten Juni über bildet die T-Center Beleuchtung den größten Pride Regenbogen der Welt.

Umsetzung des Projekts

Um die LEDs mit ausreichend Strom zu versorgen wurden 750 Meter Kabeltrassen am Dach verlegt welche ca. 140 km Daten und Stromkabel fassen. Um die Stromversorgung der Beleuchtung hausintern zu ermöglichen musste das Dach geöffnet und zwei 20 cm breite Bohrungen durch die 80 cm dicke Stahlbetondecke gebohrt werden.

Die T-Center Beleuchtung wurde in Abstimmung mit der Gemeinde Wien und unter Einhaltung strenger Auflagen hinsichtlich Verkehrs- und Anrainersicherheit geplant, umgesetzt und genehmigt. Um die Abstrahlung von horizontalem Licht weitgehend zu verhindern, wurden die LED-Körper in einem Winkel von 50° angebracht. Das führt dazu, dass ein Gutteil des Lichtes durch die Fassade selbst geschluckt wird. Um eine weitere Lichtemission zu reduzieren sind alle Leuchtelemente mit einem Diffuser versehen und leuchten auch bei 100 Prozent Stromzufuhr höchstens mit 50 Prozent ihrer Stärke. Im Normalbetrieb beleuchten die Leuchtkörper in einer angenehmen, den entsprechenden Ö-Normen Rechnung tragend, ruhigen Animation das Gebäude. 17 Kilometer LED-Ketten (Leuchpunkt alle 50 cm) wurden insgesamt verlegt. Die T-Center Beleuchtung ist als Dauerinstallation gedacht und genehmigt. Sie wird in den Stunden von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang sichtbar sein. Um vor Wind und Wetter geschützt zu sein erfüllt die gesamte Installation die Anforderungen an die IP67 Zertifizierung. Die Idee der LED-Bestückung sowie technische und kreative Umsetzung erfolgte durch Stefan Kainbacher mit dem Team von NEON GOLDEN.