In diesem Beitrag findest du einen Überblick über aktuelle Phishing- bzw. Smishing-Fälle und Betrugsmaschen sowie praktische Tipps, wie du Phishing-Nachrichten erkennen und dich wirksam vor Online-Betrug schützen kannst. Außerdem erklären wir, wie Phishing funktioniert, welche Merkmale auf einen Betrugsversuch hindeuten und worauf du bei verdächtigen Nachrichten, E-Mails oder SMS besonders achten solltest.
Wichtiger Hinweis: Weiterleitungen aus der Magenta App erfolgen ausschließlich über die Domain https://magenta.go.link/. Sei daher besonders vorsichtig bei unbekannten oder verdächtigen Links. Achte außerdem auf typische Warnsignale wie Tippfehler, ungewöhnliche Absenderadressen, Buchstabendreher oder auffällige Formulierungen. Solche Merkmale können auf einen Phishing-Versuch oder eine andere Form von Cyberkriminalität hinweisen.
Achtung: aktueller Smishing-Fall
Aktuell sind betrügerische SMS im Umlauf, die vorgeben, von Magenta zu stammen. In der Nachricht werden Empfänger aufgefordert, ihre Zahlungsdaten über einen Link zu aktualisieren. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Smishing-Angriff – eine Form von Phishing per SMS.
Achte besonders auf verdächtige Links, unbekannte Absender und dringende Zahlungsaufforderungen. Öffne keine Links und gib keine persönlichen Daten preis.
Was ist Phishing?
Phishing ist eine Betrugsmasche, bei der Cyberkriminelle versuchen, persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkarteninformationen, TANs oder Zugangsdaten zu stehlen. Dafür nutzen sie gefälschte E-Mails, SMS, Messenger-Nachrichten oder Webseiten, die seriöse Unternehmen imitieren.
Mit den erbeuteten Daten können Betrüger:innen beispielsweise Online-Konten übernehmen, Einkäufe tätigen oder Geld von Bankkonten abbuchen. Phishing zählt daher zu den häufigsten Formen von Internetbetrug.
Wie funktioniert Phishing?
Beim Phishing geben sich Betrüger:innen als vertrauenswürdige Unternehmen, Banken, Paketdienste oder bekannte Online-Plattformen aus. Ziel ist es, Opfer dazu zu bringen, auf einen Link zu klicken oder sensible Daten preiszugeben.
Beispiel für eine Phishing-Mail
Du erhältst eine E-Mail, die scheinbar von deiner Bank stammt. Logo, Design und Sprache wirken authentisch. In der Nachricht wirst du aufgefordert, dich aus Sicherheitsgründen in dein Online-Banking einzuloggen. Der enthaltene Link führt jedoch nicht auf die echte Website der Bank, sondern auf eine täuschend echt nachgebaute Betrugsseite. Gibst du dort deine Zugangsdaten ein, landen diese direkt bei den Angreifer:innen.
Phishing tritt heute nicht nur per E-Mail auf. Auch Phishing-SMS (Smishing), Messenger-Nachrichten oder gefälschte Gewinnspiele werden häufig eingesetzt.
Wie gelangen Betrüger:innen an deine E-Mail-Adresse?
Der massenhafte Spam-Versand ist möglich, weil Kriminelle über einen reichen Fundus an E-Mail-Adressen verfügen. Diese stammen nämlich aus den unterschiedlichsten Quellen. So testen sie zum Teil Buchstaben- und Zahlenkombinationen, um an Adressen zu gelangen. Oft landen Adressen auch über ein Website-Impressum oder Einträgen in Newslettern, Foren oder Gewinnspielen bei den Betrüger:innen. Nicht zuletzt spähen Schadprogramme, die auf Rechner gelangen, E-Mail-Adressen und Passwörter aus.
Cyberkriminelle sammeln E-Mail-Adressen aus unterschiedlichen Quellen:
- Datenlecks und gehackte Datenbanken
- Gewinnspiele, Foren oder Newsletter-Anmeldungen
- Öffentlich sichtbare Kontaktdaten auf Websites
- Schadsoftware auf infizierten Geräten
- Automatisierte Programme, die E-Mail-Adressen generieren und testen
Deshalb kann grundsätzlich jede Person Ziel eines Phishing-Angriffs werden.
Wie erkenne ich Phishing?
Phishing-Nachrichten weisen häufig mehrere Warnsignale auf:
1. Unerwartete Aufforderungen
Sei vorsichtig, wenn du plötzlich aufgefordert wirst:
- Passwörter einzugeben
- TANs zu bestätigen
- Kontodaten zu aktualisieren
- persönliche Daten zu überprüfen
Seriöse Banken und Unternehmen fordern sensible Daten nicht per E-Mail oder SMS an.
2. Zeitdruck und Emotionen
Phishing-Nachrichten erzeugen oft Druck oder starke Emotionen:
- „Dein Konto wird gesperrt.“
- „Sofort handeln erforderlich.“
- „Du hast gewonnen.“
- „Letzte Warnung.“
Ziel ist es, schnelle und unüberlegte Reaktionen auszulösen.
3. Verdächtige Absenderadressen
Auch wenn beispielsweise xxx@magent.at angezeigt wird, muss nicht das Unternehmen dahinterstehen. Weiters sollte man genau auf die Schreibweise des E-Mail-Absenders und der enthaltenen Links achten. Denn Domains wie beispielsweise ebay.de.z009.com oder visacrad.com gehören nicht etwa eBay oder Visa. Außerdem sollte man sich überlegen, wie man normalerweise seine Rechnungen von dem genannten Unternehmen erhält.
Achte daher genau auf die E-Mail-Adresse des Absenders. Schon kleine Abweichungen können auf Betrug hinweisen.
Beispiele:
4. Fehlerhafte Links
Prüfe Links vor dem Anklicken. Bewege den Mauszeiger über den Link und kontrolliere die tatsächliche Zieladresse.
Verdächtige Beispiele:
- ebay.de.z009.com
- visacrad.com
- magenta-sicherheit.net
5. Rechtschreib- und Grammatikfehler
Obwohl moderne Betrugsversuche immer professioneller werden, enthalten viele Phishing-Nachrichten weiterhin sprachliche Fehler, ungewöhnliche Formulierungen oder Übersetzungsfehler.
Generell gilt: Wenn man unsicher ist, ob ein Mail echt ist, dann lieber direkt beim Unternehmen nachfragen. Um Phishing-Attacken entgegenzuwirken, hat Magenta Telekom den “Internetschutz” entwickelt. Es filtert somit schädliche Inhalte bereits im Netzwerk und diese kommen erst gar nicht am Endgerät an.
So schützt du dich vor Phishing
Zum Schutz vor Angriffen hilft zunächst eine gesunde Portion Misstrauen und Aufmerksamkeit. Denn Banken verlangen niemals die Eingabe von Passwörtern oder TAN-Nummern in E-Mails. Zudem beginnen offizielle Anschreiben meist mit einer persönlichen Anrede. Formulierungen wie „Sehr geehrter Kunde“ sind ein mögliches, aber kein sicheres Zeichen für ein Phishing-Mail. Oft zielen diese auch auf emotionale Reaktionen ab. Das heißt also, sie versuchen Gefühle wie Angst, Furcht, Freude, Gier, Habsucht oder ähnliches auszulösen, um dadurch das Opfer zu schnellen Reaktionen – der Bekanntgabe vertraulicher Daten oder dem schnellen Anklicken von Links – zu veranlassen. „Think before you click“ gilt auch hier.
Mit einigen einfachen Maßnahmen kannst du dein Risiko deutlich reduzieren:
1. Verwende starke und einzigartige Passwörter
Verwende für sensible Zugänge unbedingt sichere Passwörter. Jedes Passwort soll man also nur einmal verwenden. Denn so können Datendiebe immer nur die Zugangsdaten zu einer einzelnen Website ermitteln.
- Nutze für jeden Dienst ein eigenes Passwort.
- Verwende einen Passwortmanager.
- Aktiviere, wenn möglich, die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA).
2. Prüfe Webseiten sorgfältig
Seriöse Unternehmen verwenden für Zugriffe auf sensible Daten via Webbrowser nur verschlüsselte Verbindungen. Die entsprechenden URLs beginnen daher mit „https“ und nicht mit „http“. Darum sollte man das zur https-Seite gehörige Zertifikat ansehen und die darin verwendeten Daten überprüfen. Zudem bitte Fehlermeldungen und Warnungen wie z.B. Zertifikatsfehler nicht einfach wegklicken, sondern die Aktionen abbrechen.
Achte darauf, dass sensible Websites:
- mit „https://“ beginnen
- ein gültiges Sicherheitszertifikat besitzen
- keine Warnmeldungen des Browsers anzeigen
Klicke Zertifikatswarnungen niemals einfach weg.
3. Halte Software aktuell
Aktualisiere regelmäßig:
- Betriebssystem
- Browser
- Antivirenprogramm
- Apps auf Smartphone und Tablet
4. HTML-Scripts deaktivieren
Auch am PC kann man Schutzvorkehrungen treffen. Da die meisten Phishing-Mails auf HTML-Scripts zurückgreifen, sollte man diese Funktion im E-Mail-Programm deaktivieren. Bei vertrauenswürdigen Absendern kann man diese Funktion wieder einschalten – etwa um E-Mail-Grußkarten betrachten zu können. Bequemer ist der Einsatz eines E-Mail-Filters, wie ihn viele Antivirenprogramme bieten. Wichtig ist hier jedoch, dass man die Virenschutzsoftware regelmäßig aktualisiert.
5. Nutze Schutzlösungen gegen Online-Betrug
Moderne Sicherheitslösungen wie der Magenta Internetschutz können schädliche Webseiten und bekannte Betrugsseiten bereits auf Netzwerkebene blockieren, bevor sie dein Gerät erreichen.
Was tun, wenn du auf Phishing hereingefallen bist?
Ist man von einer Phishing-Attacke betroffen, kann man Rat bei der Internet Ombudsstelle einholen und den Vorfall melden. Auf alle Fälle sollten Zugangsdaten auf der betroffenen Website geändert oder bei Online-Banking z.B. die TAN-Liste gesperrt werden. Auch sollte das „echte“ Unternehmen über den Angriff informiert werden und die Meldung bei diesem für einen eventuellen Schadensfall dokumentiert werden. Die Watchlist Internet bietet auch einen gesamten Überblick zu Fällen von Internetbetrug in Österreich. So behält man trotz der steigenden Fälle von Internetbetrug den Überblick und kann sich über aktuelle Betrugsmaschen informieren. Mehr Infos findest du außerdem in einem weiteren Blogbeitrag zum Thema Phishing.
Wenn du vermutest, Opfer eines Phishing-Angriffs geworden zu sein:
- Ändere sofort betroffene Passwörter.
- Sperre gegebenenfalls Bankkarten oder TAN-Verfahren.
- Informiere das betroffene Unternehmen.
- Kontrolliere deine Konten auf verdächtige Aktivitäten.
- Melde den Vorfall bei der Internet Ombudsstelle oder anderen zuständigen Stellen.
Hier ein Überblick bisheriger Phishing-Fälle
Diese Erinnerung ist FAKE
Zuletzt waren SMS über einen angeblichem Punkteverfall im Umlauf – diese sind nicht von uns! Dementsprechend führt auch die zusätzliche Erinnerung nicht auf unsere Seite.
Punkte einlösen und Prämie sichern
Außerdem sind SMS im Umlauf mit der Aufforderung Punkte einzulösen. Dabei handelt es sich ebenfalls um einen Betrugsversuch, der in keinem Zusammenhang mit unseren Magenta Moments Herzen steht.
Vorsicht vor gefälschten Seiten
Betrüger:innen versuchen immer wieder auf gefakte Magenta Seiten zu locken. Bitte achte immer auf einen korrekten Link – unserer ist https://www.magenta.at – so und nicht anders. Gib außerdem niemals deine Kontodaten weiter.
Gefälschte Rechnungsmails
Es mehren sich wieder gefälschte Rechnungsmails, die teilweise sogar über rechnung@magenta.at verschickt werden und vorgeben, den Rechnungsbetrag nicht einziehen zu können. Magenta verschickt keine Aufforderungen dieser Art! Um Verwechslungen mit tatsächlichen Rechnungen zu vermeiden, achte bitte stets auf formale Hinweise wie korrekte Firmenlogos, Rechtschreibung bzw. Sprache etc. Klicke keine Links, ohne die Richtigkeit der Angaben hinterfragt zu haben. Im Zweifelsfall steht, wie immer, unser Serviceteam zur Verfügung.

Vermeintlicher Einmalcode von Magenta
Magenta verschickt auch keine unaufgeforderten Einmalcodes! Solltest Du daher grundlos Einmalcodes erhalten – und vielleicht sogar mehrfach hintereinander mit unterschiedlichen Angaben – dann lösche sie bitte direkt!
Letzte Mahnung vor Dienstsperre
Es kursieren Mahnungen mit der Aufforderung, deine Kontodaten zu aktualisieren. Vorsicht, bei der hier abgebildeten Zahlungsaufforderung! Dabei handelt es sich um einen Phishing-Versuch, um an deine Daten heranzukommen. Bitte überprüfe den Absender immer ganz genau, bevor Du irgendwo persönliche Informationen hinterlässt. Wenn Du unsicher bist, steht dir das Kundenservice von Magenta gerne zur Verfügung.

Offene Rechnungen
Solltest Du aufgefordert werden den Bezahlvorgang offener Rechnungen zu aktualisieren, dann ist Vorsicht geboten. Prüfe bitte den Absender genau und wende dich im Zweifelsfall an unseren Kundenservice.

Vermeintliche Doppelzahlung
Es machen Fake-Emails die Runde, in denen behauptet wird, aufgrund eines Fehlers im Zahlungssystem eine Rückerstattung beantragt werden kann. Dabei handelt es sich jedoch um einen Phishing-Versuch. Daher bitte unter keinen Umständen auf den Link klicken, sondern diese E-Mail löschen!
Postfach validieren
In einer Mail bitten Kriminelle um die Validierung des E-Mail-Postfachs, da aufgrund einer Systemaktualisierung die Sicherheit des alten Postfachs nicht mehr unterstützt werde.
Es handelt sich dabei um eine Phishing-Mail. Bitte ignoriere diese und klicke keinesfalls auf den Link!

Fake-SMS im Umlauf
Es sind Textnachrichten im Umlauf, in denen Betrüger:innen dazu auffordern, auf einen Link zu klicken. Inhalt der Nachricht ist, dass ein angeblich hinzugefügtes Gerät nicht erkannt wurde. Es handelt sich dabei um eine Phishing-Nachricht. Bitte keinesfalls auf den Link drücken!
Fake-Rechnungen
Kriminelle versenden immer öfter, täuschend echt wirkende, Magenta Rechnungen. Wenn Du eine Rechnung erhalten hast und nicht sicher bist, ob diese echt ist, kontaktiere bitte unseren Kundenservice.
Angebliche Aktualisierung der Kundendaten
Vorsicht ist bei einer angeblichen Magenta E-Mail geboten. Darin heißt es, eine neue Version der Magenta Nutzungsbedingungen trete in Kraft. Dies ist nicht der Fall. Überprüfe nicht nur den Absender der Mail, sondern am besten auch die dahinterliegende E-Mail-Adresse an. In diesem Beispiel wird schnell deutlich, dass es sich nicht um eine offizielle Mail von Magenta handelt. Wie immer gilt: Wenn Du nicht sicher bist, kontaktiere bitte unseren Kundenservice.
Kundenservice: Aufruf zur Bestätigung
In einem Phishing-Fall von Mai 2024 wird ein Kunde dazu aufgefordert, auf einen Button zu klicken und die eigenen Daten zu bestätigen. Das ist ein Fake! Bitte der Aufforderungen nicht nachkommen und die Mail ignorieren!
Falls Du nicht einschätzen kannst, ob eine Mail von Magenta stammt oder ein Phishing-Versuch vorliegt, dann kontaktiere bitte unseren Kundenservice.
Magenta Webmail: Kontobestätigung durch Zahlung einer offenen Rechnung
Im Rahmen einer Phishing-Mail wurden Kund:innen dazu aufgefordert, eine angeblich offene Rechnung zu bezahlen. Konkret wurde dazu aufgerufen, das Konto durch Zahlung zu bestätigen, um es auch in Zukunft nutzen zu können.
Es handelt sich dabei um einen Phishing-Versuch. Bitte den Aufforderungen unter keinen Umständen Folge leisten. Wenn du dir unsicher bist, ob es sich bei einer Mail um ein Fake handelt, kontaktiere unseren Kundenservice.
Disney+: Kontosperrung
Über Magenta TV bieten wir unseren Kund:innen die Möglichkeit, Disney+ zu abonnieren. Leider wird auch Disney immer wieder für Phishing-Mails genutzt.
Von Disney heißt es dazu:
Magenta Kunden sollten keine solchen Mails oder Zahlungsaufforderungen von uns erhalten. Solche Phishing-Mails sind immer wieder im Umlauf und Disney+ wird dafür genutzt die Kontodaten abzugreifen. Hier wird dann von Betrügern unsere Optik/Layout genutzt, in der Hoffnung die Kunden erkennen das nicht direkt. Oft enthalten die Mails Schreibfehler und es wird meist mit einer Sperrung/Kündigung des Accounts gedroht. Der Support rät:
- Im Zweifel in keinem Fall auf die verdächtigen Mails bzw. darin enthaltene Links klicken – die Mail kann ignoriert / gelöscht werden.
- Auf Schreibfehler oder komische Formulierungen achten sowie die Absenderadresse prüfen (unsere würden i.d.R. von disneyplus@mail.disneyplus.com kommen)
- In die Disney+ Accounteinstellungen direkt gehen und dort stehende Zahlungsinformationen ggfs. überprüfen (dort sollte stehen, dass der Account von Magenta verwaltet wird).
- In unserem Helpcenter findet sich auch nochmal ein kurzer dedizierter Artikel zum Thema Phishing. Im Zweifel gerne direkt Kontakt mit Disney aufnehmen.
Vorsicht! Betrüger geben sich als Eltern aus
In einem besonders gemeinen Betrugsfall spielen die Kriminellen mit den Emotionen von Eltern. Wird die Konversation auf WhatsApp fortgesetzt, kommt es meist schnell zu einer Bitte um Geld. Opfer dieser Attacke denken, sie helfen ihrem Sohn oder ihrer Tochter. Sollte dich eine solche Nachricht erreichen und du bist nicht sicher, ob es sich um einen Betrug handelt, kontaktiere dein Kind auf einem anderen Kanal. Meist kann mit einem kurzen Anruf herausgefunden werden, ob Betrüger am Werk sind. Außerdem solltest du bei Überweisungen auf unbekannte Konten extrem vorsichtig sein.
Fake E-Mail und SMS: Rückerstattungsantrag
In einer Fake E-Mail/SMS wird den Kund:innen suggeriert, Magenta hätte irrtümlich einen Betrag) in Rechnung gestellt. Um das Geld zurückzubekommen soll ein Rückerstattungsantrag ausgefüllt werden. Klicke nicht auf das Feld in der E-Mail/SMS! Es handelt sich nicht um eine offizielle Mail von Magenta. Wenn du dir nicht sicher bist, kontrolliere den Absender der Nachricht und schaue auf deinem Konto nach, ob tatsächlich ein ungewöhnlicher Betrag abgebucht wurde. Außerdem kannst du die Kundennummer in der Mail mit deiner tatsächlichen Kundennummer abgleichen. Du findest deine Kundennummer auf deiner letzten Rechnung oder in der MeinMagenta App.
Angebliche SMS vom Finanzamt
Zwar geben sich die Kriminellen bei dieser Nachricht nicht als Magenta aus, doch solltest du hier besonders vorsichtig sein. Die Vorwahl 0678 wurde in der Vergangenheit von UPC vergeben. Die Betrüger:innen nutzen eine solche Nummer, um SMS zu versenden, in der vermeintlich das Finanzamt mit Pfändung des Hausrats droht. Abwenden könne man die Pfändung mittels Sofortbezahlung über den mitgeschickten Zahlungslink. Wird auf den Link geklickt, erfolgt die Weiterleitung auf eine gefälschte Seite des BMF. Da anscheinend viele Menschen diese Nachricht erhalten, stellt auch das Magazin ZIB auf Instagram klar, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt. Demnach werden Informationen vom Finanzamt grundsätzlich per Post oder Finanzonline zugestellt. Solltest du eine Überweisung getätigt haben, informiere umgehend deine Bank und die Polizei.
Vorsicht Falle: Die Fake Rechnungs-SMS
Besondere Vorsicht ist bei SMS-Nachrichten geboten, die auf eine zu begleichende Rechnung hinweisen. Magenta sendet solche Nachrichten an Kund*innen, die es versäumt haben, rechtzeitig zu zahlen. Darauf sind auch Betrüger:innen gestoßen und versuchen mittels Fake-Nachrichten Zahlungsdaten abzugreifen. Ein Beispiel für eine solche SMS sieht so aus:
Wenn du dir nicht sicher bist, ob eine SMS tatsächlich von Magenta ist, wende dich am besten an den Kundenservice.
Vorsicht, Betrug: „Magenta-Konto Deaktiviert“
Diese Masche ist zwar nicht neu, leider fallen aber immer noch viele drauf rein: Betrügerische Organisationen oder Einzelpersonen verschicken E-Mails, die als Service-Infos von Magenta oder anderen namhaften Unternehmen getarnt sind. Ziel ist es meist, die Empfänger:innen via Link auf eine Seite mit schadhaftem Inhalt zu locken und ihnen zum Beispiel einen Trojaner unterzujubeln. Oftmals werden auch sensible persönliche Daten abgefragt. Bitte klicke auf keinen Fall auf den Phishing-Link.
Gefakte Magenta Domains
Bei einem anderen Phishing-Fall versuchen Betrüger:innen, über zwei gefakte Magenta-Domains Kreditkartenbetrug abzuwickeln:
- kundemagenta.com
- magenta-at.com
Beide Domains sind bereits gesperrt worden. Mails oder SMS, die auf die beiden Webseiten verweisen, am besten sofort löschen!
Vermeintlich unbezahlte Rechnung
Vorsicht ist auch geboten bei einer anderen Phishing-Attacke. Die Betrüger:innen verschicken SMS in denen Kund*innen dazu aufgefordert werden, ihre Rechnung zu bezahlen. In der Nachricht wird gedroht, dass ansonsten Dienste gesperrt werden. Der beigefügte Link führt zu einer Seite, die auf den ersten Blick tatsächlich wie eine Seite von Magenta aussieht. Auf der Seite ist jedoch lediglich die Eingabe von Daten möglich. Achtung! Diese Seite ist nicht von Magenta. Vertraue keinen Seiten ohne Impressum.
Vermeintliche Treuepunkte
Auch diese E-Mail kommt nicht von Magenta und ist ein Fake. Bitte ignorieren!
Phishing-Versuch: Postfach fast voll
Außerdem versuchen die Kriminellen Magenta Kund:innen auf eine betrügerische Internetadresse zu leiten. Als Vorwand verwenden sie dabei die Behauptung, das Postfach der Kundin oder des Kunden wäre fast voll. Bitte klicke auf keinen Fall auf den Link und lösche diese Mail sofort.

Vermeintliches System-Upgrade
Es sind auch Fake-Mails aufgetaucht, in denen Betrüger:innen zu einer angeblichen Validierungsseite weiterleiten. Den Opfern wird vorgegaukelt, dass ihre Mailbox validiert werden muss. Grund wäre ein System-Upgrade, so die Gauner. Den Link sollte man auf keinen Fall anklicken.
Ein ähnlicher Fall liegt mit dieser Fake-Mail vor: Kund:innen werden aufgefordert, ihr Magenta-E-Mail-Konto im Zuge eines angeblichen Upgrades zu aktualisieren. Andernfalls, so die Drohung, werde ihr Postfach geschlossen. Bitte folgen Sie dieser Aufforderung keinesfalls!
Gefakte Passwort-Information
In einem weiteren Phishing-Fall versuchen Betrüger:innen, ihre Opfer mit einer gefakten Passwort-Information in die Falle zu locken. Im Klartext schreiben die Kriminellen: „Hiermit benachrichtigen (!) Sie, dass Ihr Passwort abgelaufen ist und der Magenta-Zugriff gesperrt werden kann. Fahren Sie unten mit der Revalidierung fort.“ Absender ist eine Mailadresse mit der Endung colorado.edu. Aufforderungen zum Öffnen des angeführten Links bitte auf keinen Fall Folge leisten!
Phishing-Attacke: Zahlungsdaten aktualisieren
In einem anderen Phishing Fall schicken Betrüger:innen täuschend echte E-Mails, in denen sie Kund:innen dazu auffordern ihre Zahlungsdaten zu aktualisieren. Diese E-Mail bitte ignorieren und sofort löschen.
Vermeintliche Zahlungsablehnung
In einem weiteren Fall von Phishing geben sich Betrüger:innen als Magenta aus und schicken eine E-Mail, damit man sich einloggt, um eine angebliche Zahlungsablehnung zu klären. Bitte diese E-Mail umgehend löschen, denn es handelt sich um Phishing! Der Screenshot vom 10. Mai zeigt, wie die Betrüger:innen vorgehen. In diesem Fall verrät schon die Fake-Mailadresse, dass es sich um Betrug handelt.
Fazit
Phishing-Angriffe sind manchmal gar nicht so leicht zu erkennen. Aber es ist grundsätzlich wichtig, nicht leichtfertig mit den eigenen Daten umzugehen. Man sollte sich genau überlegen, wer diese Daten auch wirklich bekommen sollte. Bei einem Formular sollte man also beispielsweise nur die Pflichtfelder ausfüllen. Wir stellen hier zudem weitere Tipps zur Verfügung.
Phishing-Angriffe werden immer professioneller und sind oft schwer zu erkennen. Mit Aufmerksamkeit, gesunder Skepsis und den richtigen Sicherheitsmaßnahmen kannst du dich jedoch wirksam vor Datenklau und Online-Betrug schützen. Bevor du auf einen Link klickst oder persönliche Daten eingibst, gilt immer: Think before you click.
Aktuelle Warnungen zu Betrugsmaschen und Internetbetrug in Österreich findest du außerdem bei der Watchlist Internet.






























