Vorfreude ist ja bekanntlich das Schönste. Das Motto gilt für manche besonders in der Adventszeit. Mit Besuchen von Christkindlmärkten, duftenden Lebkuchen und heißen Getränken gegen das frostige Wetter stimmt man sich auf die Weihnachtsfeiertage ein. Dabei darf natürlich auch ein Adventskalender nicht fehlen.

Adventskalender keine 200 Jahre alt

Advent leitet sich vom lateinischen Word „adventus“ ab und bedeutet Ankunft. Die vier Adventsonntage haben ihren Ursprung im 5. Jahrhundert in Italien.

1851 hängten protestantische Familien nachweislich die ersten selbst gemachten Adventskalender auf. Sie hängten täglich ein christliches Bild auf oder zeichneten 24 Striche an die Wand, die von Kindern wie ein Countdown weggewischt wurden.

Selbstgemachte Kalender erleben seit den letzten Jahren ein Comeback. Ob selbst gebastelt oder nur zum Selbstbefüllen – der eigene Adventskalender setzt der Kreativität keine Grenzen: vom Lieblingssüßigkeiten-Mix bis zu persönlichen Grußnachrichten. Aber auch die nachhaltige Verwendung ist für viele ein Grund, sich für die selbstgestaltete Variante zu entscheiden. Und weil zu Weihnachten auch das Geben im Vordergrund steht, erfreut sich der umgekehrte Adventkalender immer größerer Beliebtheit. Dabei wird täglich eine Sachspende in einen Karton gegeben, um diesen am 24. Dezember gefüllt einer gemeinnützigen Organisation zu spenden.

Erster verkaufter Adventskalender war eine Weihnachtsuhr

Der erste verkaufte Adventskalender lässt sich nach 1902 zurückverfolgen. Eine evangelische Buchhandlung druckte den ersten Adventskalender in Form einer Weihnachtsuhr mit 12 Ziffern. Erst 1922 kamen weitere 12 dazu und bildeten dann insgesamt die bekannten 24. Die gewohnten Kalender mit Türchen und Naschereien setzten sich erst in den fünfziger Jahren durch.

Das Angebot an Adventskalendern ist heute größer als je zuvor und richtet sich nicht nur an die Kleinsten unter uns. Von Müslis, Tees und anderen Superfoods über Training-Challenges bis zum selbstgebastelten Retro-Radio – beim Warten auf Heiligabend steht heutzutage beim täglichen „Türchen plündern“ nicht nur Schokolade am Start.

Der Magenta Entertainment Adventskalender

Um die Zeit bis Weihnachten erträglicher zu machen, gibt es am Instagram Kanal @magentaentertainment.at 24 Tage lang tolle Gewinne zum Abstauben. Von Film-Überraschungssets, über Star Wars T-Shirts und Superhelden-Merchandise ist für jeden etwas dabei. An jeden Tag im Advent öffnet sich um 8:00 Uhr morgens eine Instagram-Story mit einer Gewinnfrage. Beantwortet man diese richtig, hat man die Chance tolle Sachpreise zu gewinnen.

Im Magenta Entertainment Adventskalender erwarten euch tolle Gewinne.

Größter Kalender ist vielleicht ein Gebäude

Sogar Gebäude werden als Adventskalender inszeniert. Unklar ist, wo der größte Kalender der Welt steht. Ein Anwärter befindet sich in Deutschland, in Gengenbach. In der malerischen Innenstadt des mittelalterlichen Städtchens befindet sich das alte Rathaus. Es verwandelt sich jährlich in einen riesigen Adventskalender. Jeden Tag erscheint ein neues Bild einer kunstschaffenden Person in einem der Fassadenfenster. Mit dabei waren bereits Werke von Marc Chagell, Karl-Heinz Tripp oder Andy Warhol.

Ganz gleich, ob das Gebäude der größte Adventskalender ist, den Regisseur Timothy Burton hat des Rathaus so verzauberte, dass er eine Sequenz seines Films „Charlie und die Schokoladenfabrik“ hier gedreht hat.