Peter Hanke, Wiens Finanz-, Wirtschafts- und Digitalisierungsstadtrat und T-Mobile Austria CEO Andreas Bierwirth
Peter Hanke, Wiens Finanz-, Wirtschafts- und Digitalisierungsstadtrat und Magenta Telekom CEO Andreas Bierwirth

Das Wiener Glasfaserkabelnetz von Magenta erhielt am 7. Mai 2019 ein Upgrade auf Gigabit-Geschwindigkeit. Alle früheren Wiener UPC-Haushalte und Unternehmen mit UPC-Anschluss haben nach dem Upgrade sofort Zugang zu Internet-Anschlüssen mit einer Datengeschwindigkeit von einem Gigabit pro Sekunde erhalten. Wien zählt mit dieser Einführung zu den ersten Städten Europas, die flächendeckend mit Gigabit-Internet versorgt sind.

Upgrade von rund 1 Million Anschlüssen auf Höchstgeschwindigkeit

Magenta Telekom versorgt derzeit mit dem Hochgeschwindigkeits-Netz in Wien rund eine Million Haushalte ebenso wie Büros und Betriebe mit Internetgeschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde. Ein hybrides Netz aus Glasfaser und Koaxialkabel (HFC, Hybrid Fiber Coax) ermöglicht diese hohen Internet-Geschwindigkeiten. Durch die Einführung eines neuen Übertragungsstandards (DOCSIS 3.1) wurde ganz Wien per 7. Mai 2019 auf Gigabit-Geschwindigkeit aufgerüstet. Weitere mit Magenta Glasfasernetz versorgte Regionen in Österreich folgen schrittweise.

Um das Upgrade nutzen zu können, müssen Kunden auf einen Gigabit-Tarif umsteigen und erhalten dabei einen neuen Router, der Geschwindigkeiten von 1 Gigabit pro Sekunde übertragen kann.

Wien in Zahlen: Zehntausende Kilometer Kabel

Das Netz von Magenta umfasst in Wien mehrere zehntausend Kilometer Kabel. Rund 1.000 Kilometer Glasfaserkabel, bestehend aus Leitungen mit mindestens 100 Glasfasern, bilden das Daten-Rückgrat für 7.200 Kilometer Koax-Hauptleitungen, die wiederum rund 20.000 Kilometer Teilnehmerleitungen in den Gebäuden versorgen. 1.500 Glasfaser-Versorgungszellen, sogenannte Fibernodes, sind die Schaltstellen für 65.000 Verstärker, mit denen 1,5 Millionen Anschlussdosen in Wien seit 7. Mai mit schnellem Gigabit-Internet versorgt werden.

Eine Milliarde Euro Breitband-Investition!

Österreichweit investiert Magenta Telekom bis 2021 rund eine Milliarde Euro, um eine leistungsfähige mobile wie fixe Breitbandinfrastruktur für Österreich zu gewährleisten. Magenta bekennt sich zu einer langfristigen Investitionsoffensive in Österreich und in Wien. Die exorbitant weiter wachsenden Datenmengen der KundInnen müssen zuverlässig transportiert werden.

Die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick

Ab wann kann man das neue „1 Gigabit-Produkt“ bestellen?

Ab 7. Mai 2019 können alle Wiener Kunden im Kabeleinzugsgebiet das Produkt bestellen bzw. neue Kunden anmelden.

Können Kunden eine Vorbestellung für das „1 Gigabit -Produkt“ machen?

Interessenten können sich ab 7. Mai 2019 bei uns melden – eine Vorbestellung ist leider derzeit nicht möglich.

Wird das „1 Gigabit -Produkt“ am 7. Mai schon in ganz Österreich verfügbar sein?

Zu Beginn wird das neue „1 Gigabit-Produkt“ im Kabeleinzugsgebiet von Wien verfügbar sein, der weitere Ausbau wird schrittweise erfolgen.

Wieviel wird das „1 Gigabit-Produkt“ kosten?

Durch den Zusammenschluss von zwei großen Unternehmen haben wir die Möglichkeit, attraktive Produktpakete auf den Markt zu bringen. Details erfahren unsere Kunden am Abend des 6. Mai bzw. ab 7. Mai 2019.

Benötigt man einen neuen Router, um das „1 Gigabit -Produkt“ nutzen zu können?

Unsere Kunden erhalten bei Upgrade des bestehenden Tarifs oder bei Neuanmeldung einen neuen Router, der bis zu 1 Gbits übertragen kann. Die derzeitigen Geräte sind für eine solche Geschwindigkeit technisch nicht gerüstet. Details dazu gibt es ab 7. Mai 2019.

Können bestehende Kunden das neue „1 Gigabit-Produkt“ anmelden?

Ja, Kunden im Versorgungsgebiet können einen Tarifumstieg ab 7. Mai 2019 vornehmen.

Wofür benötige ich überhaupt so viel Geschwindigkeit?

Jährlich steigt das übertragene Datenvolumen stark an und neue Anwendungen wie 4K-Fernsehen benötigen mehr Kapazität. Mit dem neuen Produkt kann die ganze Familie mit höchster Geschwindigkeit gleichzeitig surfen, Fernsehen etc. Weiters können Unternehmen nun noch höhere Geschwindigkeiten für ihre einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anbieten.