T-Mobile ist in Österreich der erste Betreiber, der die standardisierte Narrowband-IoT-Technologie, kurz NB-IoT, kommerziell ausrollt. Die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten wird ab November die erste österreichische Stadt sein, die komplett mit NB-IoT, dem Netz für das Internet der Dinge, versorgt ist. Der landesweite Rollout von NB-IoT wird von T-Mobile bis Herbst 2018 abgeschlossen sein. NB-IoT eignet sich besonders für Städte, die „smart“ werden wollen – etwa z.B. bei der Parkraumverwaltung, beim Einsatz intelligenter Beleuchtung und Ladestationen oder bei einer vernetzten Müllabfuhr.

In einem Workshop am 23. November 2017 kann NB-IoT, der neue Mobilfunkstandard für IoT-Anwendungen, in St. Pölten von allen Interessierten kennengelernt und exklusiv getestet werden (weitere Informationen und zur Anmeldung).

Update vom 23. November 2017: Wir haben diesen Workshop besucht und in Form einer #instastory festgehalten.

„IoT-Anwendungsfälle müssen meistens nur ein paar Kilobyte übertragen, zum Beispiel 500 KB pro Monat. Auf dem M2M- und IoT-Markt kann das bereits 70 bis 80 Prozent der Anforderungen abdecken. Deshalb ist NB-IoT für die Digitalisierung des Wirtschaftsstandortes Österreich sehr wichtig und wird den Weg für die Digitalisierung sowie für unsere 5G-Services bereiten“, sagt Rüdiger Köster, CTO T-Mobile Austria, zum Start des NB-IoT-Rollouts in Österreich.

NarrowBand IoT (NB-IoT).Der neue Funkstandard für das Internet der Dinge. (Rechte: Deutsche Telekom)
NarrowBand IoT (NB-IoT).Der neue Funkstandard für das Internet der Dinge. (Rechte: Deutsche Telekom)

Kostengünstige Alternative zum klassischen Mobilfunknetz
Die wichtigsten Vorteile der NB-IoT-Technologie sind die geringen Hardwarekosten bzw. Gesamtbetriebskosten, die verbesserte Versorgung in Gebäuden und geringer Stromverbrauch bei NB-IoT-typischer Nutzung. Außerdem sorgt die Nutzung von lizenziertem Spektrum und 3GPP-Standardisierung für Sicherheit auf LTE-Basis. Die derzeit durchgeführte Modernisierung des SRAN-Netzwerks von T-Mobile ermöglicht zukünftig die Hinzufügung neuer Netzwerktechnologien wie NB-IoT über einfache Software-Updates. In Kombination mit der Verwendung von eigenen Frequenzen ergeben sich ideale Voraussetzungen, um NB-IoT in Österreich flächendeckend, schnell, zuverlässig und sicher anzubieten.

NB-IoT-Starterpaket verfügbar: NB-IoT Access
T-Mobile bietet für die erste Nutzung von NB-IoT „NB-IoT Access“ an, ein NB-IoT-Starterpaket zur Gerätevernetzung. Das Starterpaket ist ab 99 Euro erhältlich und umfasst eine sechsmonatige Aktivierung von bis zu 10 SIM-Karten mit jeweils 500 KB, die im österreichischen NB-IoT-Netz gebündelt sind. Als weitere optionale Zusatzfunktion ist ein privater APN mit IPsec-Key-Verschlüsselung erhältlich. Das Starterpaket soll Kunden dabei unterstützen, ihre NB-IoT-Lösungen schnell auf ihrem jeweiligen Markt einzuführen. Ein vollständiges Preisangebot für NB-IoT-Services ist auf Anfrage erhältlich.

T-Mobile und Huawei legen Grundstein für Smart City
T-Mobile und Huawei legen Grundstein für Smart City (Rechte: T-Mobile)

Showcase im Wiener T-Center: Smart Parking
Im Februar 2017 hat T-Mobile erstmalig einen NB-IoT-Showcase vorgeführt. Fünf Parkplätze direkt vor dem T-Mobile Shop im T-Center am Wiener Rennweg wurden „smart“. Sensoren an der Bodenoberfläche erkennen darüberstehende Autos und übertragen die entsprechenden Daten mittels NB-IoT. In einer Tablet-App wird in Echtzeit angezeigt, ob und welche Parkplätze belegt oder frei sind und wie lange ein Auto bereits dort steht. Durch die Vernetzung von Parkplätzen per NB-IoT lässt sich deren Auslastung optimieren. Neben dem Smart Parking gibt es zahlreiche andere Anwendungsmöglichkeiten der NB-IoT-Technologie.

NB-IoT Prototyping Hub demonstriert smarte Innovationen
Mit ihrem NB-IoT Prototyping Hub sorgt die Deutsche Telekom bereits für Weiterentwicklung des NB-IoT-Ökosystems. Das Programm bringt Kunden und Interessenten mit IoT-Entwicklern zusammen, um die Markteinführung zu beschleunigen. Die Initiative wurde 2016 ins Leben gerufen und hat seither über 100 Entwickler mit zukunftsweisenden Lösungen rund um die neue Technologie angezogen.