Letzte Woche haben wir das Siegerprojekt des TUN-Fonds 2016 vorgestellt:„InterprAID“, eine Onlineplattform für Dolmetschen und interkulturelles Mitteln in sozialen Einrichtungen (zum Beitrag überInterprAID). Dolmetscher mit eigener Migrationsbiographie können über die Web-App gebucht und per Video-Call ortsunabhängig auf jedem Endgerät erreicht werden. Sie erhielten den erste Preis in Höhe von 20.000 Euro.

Bereits zum sechsten Mal schreibt der T-Mobile Umwelt- und Nachhaltigkeitsfonds (TUN-Fonds) die mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Preise aus. Seit der Fondsgründung wurden Projekte mit 250.000 Euro finanziert. Gefördert werden Lösungen von Umweltproblem und Entwicklung eines nachhaltigen Lebensstils. Bis 19. Juni 2017 können Startups, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Non-Profit-Organisationen, Schulen aber auch private Personen und Arbeitsgruppen ihre Visionen unter Beweis stellen und ihre Projekte einreichen (Download Einreichungsformular, Einreichungsformular für Schulen).

Heute stellen wir den 2. Platz des TUN-Fonds 2016 vor: „Be.ENERGISED“. Das Preisgeld in der Höhe von 15.000 Euro erhält die kostenlose Software-as-a-Service-Lösung „Be.ENERGISED Community“. Die Management- und Abrechnungsplattform ermöglicht jedem privaten Haushalt sowie KMUs, Konzernen, Gemeinden und Städten eine intelligente Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu verwalten und damit Gewinn zu erzielen – ganz ohne administrativen Aufwand. Der Besitzer der intelligenten Ladeinfrastruktur verbindet diese kostenlos mit der Plattform und kann dadurch zum einen weiterhin selbst gratis laden, zum anderen im Sinne der Sharing Economy allen anderen Elektroautofahrern die Ladestation kostenpflichtig zur Verfügung stellen. Die Plattform übernimmt dabei alle damit verbundenen Aufwände, von der kommerziellen Verwaltung bis zur automatisierten Abrechnung.

Einreichung zu vielfältigen Themenbereichen
Der TUN-Fonds versteht Nachhaltigkeit im Dreieck von Ökologie, Ökonomie und Sozialem. Projekte können eine oder mehrere dieser Dimensionen nachhaltiger Entwicklung ansprechen. Dazu gehören u.a. Energieeffizienz und Klimaschutz, grüne Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Umwelt-, Natur- und Artenschutz ebenso wie Beiträge in den Bereichen Soziales, Bildung und Arbeit. Mobile Kommunikation und mobile Endgeräte sollen dabei kreativ zur Problemlösung genutzt werden.

Teilnahmevoraussetzungen
Teilnahmeberechtigt sind private Personen (auch in Form von Arbeitsgruppen), Non-Profit- ebenso wie kommerzielle oder öffentliche Organisationen aus Österreich (Startups, Unternehmen, Vereine, Universitäten oder Universitätsinstitute, Fachhochschulen). Bei bestehenden Projekten können weitere Entwicklungsstufen eingereicht werden, die dem konkreten Projekt neue Möglichkeiten eröffnen. Einreichungen erfolgen über die Webseite.