Bereits zum sechsten Mal schreibt der T-Mobile Umwelt- und Nachhaltigkeitsfonds (TUN-Fonds) die mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Preise aus. Vom Tablet für Sehbehinderte bis zur Hilfe für Honigbienen, 17 nachhaltige Projekte aus Bereichen wie Wirtschaft, Forschung und Bildung wurden seit der Fondsgründung mit 250.000 Euro finanziert. Gefördert werden Lösungen von Umweltproblem und Entwicklung eines nachhaltigen Lebensstils. Bis 19. Juni 2017 können Startups, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Non-Profit-Organisationen, Schulen aber auch private Personen und Arbeitsgruppen ihre Visionen unter Beweis stellen und ihre Projekte einreichen (Download Einreichungsformular, Einreichungsformular für Schulen).

Wir stellen jede Woche die Siegerprojekte der letzten Jahre vor. Wir starten mit dem Gewinnerprojekt des letzten Jahres: InterprAID.

Gewinnerprojekt 2016: „InterprAID“, die Onlineplattform für Dolmetschen und interkulturelles Mitteln
Der erste Preis in Höhe von 20.000 Euro geht im Jahr 2016 an das Projekt „InterprAID“, eine Onlineplattform für Dolmetschen und interkulturelles Mitteln in sozialen Einrichtungen. Dolmetscher mit eigener Migrationsbiographie können über die Web-App gebucht und per Video-Call ortsunabhängig auf jedem Endgerät erreicht werden.

So können NGOs, Behörden und Krankenhäuser für die Kommunikation mit Flüchtlingen und Migranten kostengünstig, zeitnah und überall Unterstützung finden. Im Kern der Lösung befinden sich der Einsatz von mobiler Kommunikationstechnologie und ein innovativer Marktplatz-Ansatz. Diese machen das Dolmetschen in sozialen Einrichtungen erstmals als finanziell tragbare Standardpraxis möglich.

Teilnahmevoraussetzungen: Von privaten Personen bis Startups und Universitäten
Teilnahmeberechtigt sind private Personen (auch in Form von Arbeitsgruppen), Non-Profit- ebenso wie kommerzielle oder öffentliche Organisationen aus Österreich (Startups, Unternehmen, Vereine, Universitäten oder Universitätsinstitute, Fachhochschulen). Bei bestehenden Projekten können weitere Entwicklungsstufen eingereicht werden, die dem konkreten Projekt neue Möglichkeiten eröffnen. Einreichungen erfolgen über die Webseite.

Nach Überprüfung der formalen Kriterien wählt die Jury des TUN-Fonds die besten Einreichungen aus. Auswahlkriterien sind: Innovationsgrad, Relevanz und Breitenwirksamkeit des Projekts für nachhaltige Entwicklung sowie Einbindung von Telekommunikation und mobilen Endgeräten zur Lösung von Problemen. Der TUN-Fonds begrüßt Projekte, die bereits eine Kofinanzierung haben, denn es können maximal bis zu 75 Prozent der gesamten Projektkosten gefördert werden. Die Preisverleihung findet im November 2017 in Wien statt. Auf die Gewinner warten Preisgelder in Höhe von 20.000, 15.000 und 12.000 Euro sowie ein Schulpreis in Höhe von 3.000 Euro.