In erhitzten Wahlkampfzeiten werden auch längst als Unwahrheiten erwiesene Behauptungen wieder neu aufgetischt. Wie diese: Flüchtlinge bekommen 900 Euro teure iPhones von Händlern, Hilfsorganisationen und sonst wem geschenkt. Dieses Gerücht wurde schon vor Monaten widerlegt, der betreffende Händler erklärte an diesem Wochenende erneut, dass die Behauptung falsch ist und durch Wiederholung nicht richtiger wird. Es würde dem mit solchen Unwahrheiten (angeblich) unterstütztem Präsidentschaftskandidaten gut anstehen, solche Aktionen seiner Wahlkämpfer zurück zu weisen.

Gleichzeitig werden mit dieser Lüge auch Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diskreditiert, die durch ihre Unterstützungen dazu beitragen, dass Österreich die Integration der aus Krieg und persönlicher Bedrohung geflüchteten Menschen bewerkstelligen kann. In Zusammenarbeit mit der Caritas und anderen Initiativen hat sich T-Mobile für diese große Aufgabe unserer Tage engagiert: Indem wir Internet-Anschlüsse für Wohnquartiere zur Verfügung stellen; Datenkarten für Smartphones ausgeben; durch die Förderung von Lern-Apps Deutschlernen am Handy ermöglichen; Beiträge zu Wohnquartieren leisten; seit vielen Jahren Jugendliche, die ohne Familie geflüchtet sind, durch Lehrplätze eine neue Lebensperspektive geben. Ja, auch gebrauchte und privat gespendete Smartphones werden da und dort weitergegeben, wo das eigene Handy der betreffenden Menschen den Geist aufgegeben hat.

All das ist nicht nur im Interesse der Menschen, die ihre gesamte Existenz verloren haben und mühsam wieder neue Lebensmöglichkeiten aufbauen müssen. Internet ist meist die einzige Verbindung zu verlorenen Familienangehörigen und Freunden, eine fantastische Möglichkeit sich am neuen Wohnort zurecht zu finden, den Weg zum Deutschkurs oder in die Schule zu finden in Städten und Orten, in denen diese Menschen noch nie waren. Und wenn es noch keine Schule gibt ist das Smartphone eine Chance, sich Deutsch und alltägliche Dinge im Gastland selbst beizubringen. Oder einen Job zu finden, um sich selbst erhalten zu können.

Wuzler-Spielen im Heim Jamal
Mit Jugendlichen, die ohne Familie nach Österreich flüchteten, am „Wuzler“: T-Mobile CEO Andreas Bierwirth im Heim Jamal der Caritas. / F: Caritas

Es ist auch im Interesse aller Österreicherinnen und Österreicher, denn nur gelungene Integration kann sozialen Frieden sichern und wendet die Not in produktive Möglichkeiten: Denn Wirtschaft ist nicht ein Kuchen, der verteilt wird, sondern einer, der täglich frisch gebacken wird. Mehr Menschen können einen größeren Kuchen backen, wenn sie Gelegenheit erhalten backen zu lernen. Diese unterstützende Haltung ist insbesondere in den schwierigen Momenten unverzichtbar: Das Leben wird nicht sicherer, indem über erfundene Handygeschenke Neid geschürt und die Gesellschaft gespalten wird.

T-Mobile — ebenso wie unsere Muttergesellschaft Deutsche Telekom — wird sich aufgrund ihrer unternehmerischen Verantwortung weiterhin für dieses zentrale soziale Thema unserer Tage engagieren, indem wir unseren Partner Caritas ebenso wie andere Initiativen mit unseren Möglichkeiten unterstützen. Dabei bleiben selbstverständlich auch unsere anderen Projekte sozialer Verantwortung aufrecht: Etwa unser Engagement, Schülerinnen, Schülern und ihren Lehrkräften Möglichkeiten zu geben digital vernetzte Bildung kennen zu lernen  — ein Projekte, das bereits viele Tausende Kinder und Jugendliche in den letzten Jahren erreicht hat. Oder die Förderung von Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekten durch den T-Mobile Umwelt- und Nachhaltigkeitsfonds (TUN). Solidarität mit Menschen, die an HIV/AIDS erkrankt sind. Und zahlreiche andere Initiativen, über die unser Nachhaltigkeitsbericht und unser 0676 Blog laufend berichten.