Das kanadische Startup-Unternehmen Wearatec will mit Link eine verblüffend einfache Lösung auf den Markt bringen, die die Welt luxuriöser Armbanduhren mit dem smarten Universum der Smart Watches wie Apple Watch & Co verbindet. Dabei bleibt das Ziffernblatt gleich, die Intelligenz findet sich an der Unterseite, konkret in der sogenannten Faltschließe – Wearatec nennt sie Smart-Clasp.

Der Vorteil: Bereits existierende, analoge Uhren können so nachgerüstet und mit satter Intelligenz versorgt werden. Zuerst sollen Metallbänder an die Reihe kommen, eine Lösung für Lederbänder ist ebenfalls in Planung.

Das werden die smarten Verschlüsse bieten: einen vier Zentimeter langen, gebogenen PMOLED-Bildschirm mit Mulittouch und Gestenerkennung, 4 MB Flash-Speicher, einen ARM Cortex M7-Prozessor, ein Akku, der ein bis zwei Tage Saft geben soll, Bluetooth, NFC für kontaktloses Bezahlen, Pulsmesser und einiges mehr. Unterstützt werden die mobilen Betriebssysteme Android, Blackberry 10 und iOS. Die Smart-Clasps soll es in den Versionen Gold, Rose Gold, Black, Polished Stainless und Chrome geben.

Einen ähnlichen Ansatz fährt Nico Gerard, das mit seiner Pinnacle Analoguhr auf der Oberseite und Apples Watch auf der Unterseite verbindet. Hot Band setzt auf eine ähnliche Idee, lässt aber dank Plastikausführung jeden Glamour vermissen. Die Finanzierung auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter ist jedenfalls fehlgeschlagen.

Wer sich für Link von Wearatec interessiert: Die smarten Verschlüsse, die aus klassischen Armbanduhren Smart Watches machen, sollen laut Anbieter ab Dezember 2016 ausgeliefert werden. Der Preis für Metallbänder liegt derzeit bei 289 US-Dollar.