Das Wiener Café Landtmann war heute Schauplatz der jährlichen Präsentation des Forum Mobilkommunikation, bei der die wichtigsten Kennzahlen im Bereich Mobilfunk präsentiert wurden.

Pressekonferenz vom 7. Juni 2016: Dr. Lothar Roitner, Vizepräsident des FMK und Geschäftsführer des FEEI; Mag. Margit Kropik, Geschäftsführerin des FMK, DI Matthias Baldermann, Präsident des FMK für 2016 und CTO von Hutchison Drei Austria GmbH (v.l.n.r.)
Pressekonferenz vom 7. Juni 2016: Dr. Lothar Roitner, Vizepräsident des FMK und Geschäftsführer des FEEI, Mag. Margit Kropik, Geschäftsführerin des FMK, DI Matthias Baldermann, Präsident des FMK für 2016 und CTO von Hutchison Drei Austria GmbH (v.l.n.r.)

Bis Ende 2015 fanden sich 13,6 Mio. aktive SIM-Karten im Umlauf (13.608.550), damit hat sich die Anzahl aller SIM-Karten in den letzten Jahren seit 2012 um plus 2,2 Prozent verändert. Mittlerweile besitzt jeder Österreicher statistisch gesehen 1,7 SIM-Karten.  Wie es scheint, hat Österreich damit vorerst die „Reiseflughöhe“ erreicht. Erst mit dem zu erwartenden, verbreiterten Einsatz im Bereich M2M, könnten in Österreich ab 2020 rund 50 Mio. SIM-Karten im Einsatz sein. Ein aktuelles Beispiel zu M2M ist Troja Bike. Das in Wien und Zürich sitzende Unternehmen LTS macht sich die Vorteile von M2M zu Nutzen und hat mit Troja Bike eine moderne und sichere Diebstahlsicherung für Fahrräder entwickelt.

SMS wieder im Trend
Im Jahr 2015 wurde 21,03 Mrd. Minuten mobil telefoniert. Anders ausgedrückt hatten Herr und Frau Österreicher mehr als 41.000 Jahre lang mobil Einiges zu besprechen. Während bis 2012 die Beliebtheit des Versendens von SMS kaum abzunehmen schien, gab es ab 2013 eine Trendumkehr, die jetzt gestoppt wurde. Konkret wurden mit 4,8 Mrd. SMS wieder um 200 Millionen SMS mehr versendet als im Jahr 2014. Wollte man alle geschriebenen SMS in einem Taschenbuch veröffentlichen, wäre das rund 400 Mio. Seiten stark und hätte ein Gewicht von rund 100 Tonnen.

Österreichs Mobilfunkkunden nutzen, dank des Ausbaus des LTE-Netzes, immer mehr datenintensive Anwendungen. Dies drückt sich auch in der Steigerung des Datenvolumens gegenüber 2014 aus. 2015 betrug das mobil übertragene Datenvolumen der gesamten Branche bei 320 Mio.GB. Es wuchs damit zum Vorjahr um 76 Prozent. Bei T-Mobile stieg der Datenverkehr von 2010 auf 2015 um fast 1.500 Prozent.