„Essen, Wasser, Smartphone“: So sieht die Checkliste der Migranten aus, die derzeit aus Kriegsgebieten vor allem in Syrien und Afghanistan nach Österreich kommen und die sich eine neue Existenz in Frieden und frei von Gewalt aufbauen wollen. Smartphones sind auf diesem Weg und am neuen Ort eine lebensnotwendige Hilfe: Um Hinweise auf sichere Routen auszutauschen. Um die Bande mit Familien und Freunden zu erhalten, von denen sie entlang des Weges getrennt werden. Um mit Übersetzungsprogramme die neue Sprache zu erlernen und sich verständigen zu können. Um Information über Hilfen am Ankunftsort zu bekommen. Und sicher auch, um traumatisierten Kindern wenigstens hin und wieder etwas Ablenkung zu gewähren — und mittels App Lernmöglichkeiten, wo Lehrer und Schulen fehlen. Zahlreiche Reportagen haben in den letzten Wochen beschrieben, wie lebenswichtig WLAN und Internet-Zugang darum für diese Menschen sind (unter anderem hier in Die Zeit, Süddeutsche Zeitung).

Um in dieser schwierigen Situation zu helfen, will T-Mobile in Partnerschaft mit der Caritas das tun, was wir am besten können: Menschen verbinden. Wir werden in den nächsten Wochen der Caritas für die Ausstattung von Wohnstätten asylsuchender Menschen einige hundert Internet-Zugänge (HomeNet) mit WLAN unentgeltlich zur Verfügung stellen, ebenso wie eine große Zahl von Daten-SIM-Karten, damit in Familien oder Gemeinschaften wenigstens jeweils ein Handy unentgeltlichen Internetzugang hat. Für uns ist es wichtig, dies mit der Caritas zu machen, da ihre große Erfahrung und Kompetenz in diesem Bereich die Voraussetzung ist, dass unsere Hilfe auch an den richtigen Orten ankommt.

Ein Dach über dem Kopf ist in den nächsten Wochen und Monaten für die Menschen, die hier meist ohne jeder persönlichen Habe angekommen sind, die existenzielle Voraussetzung, um wieder Fuß fassen zu können. T-Mobile will die Caritas auch bei dieser gewaltigen Aufgabe unterstützen, ebenso wie wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bitten werden, sich hier zu engagieren. Ein Weg dazu ist die Anschaffung und Ausstattung von Wohncontainern durch die Caritas. Wir freuen uns, wenn andere Initiativen diese wie viele andere engagierte Projekte unterstützen.

Wir wissen, dass diese Hilfe Kontinuität braucht: Es werden noch mehr Menschen auf der Suche nach friedlichen Lebensmöglichkeiten nach Österreich, Deutschland und andere Länder kommen. Darum unterstützen auch Schwestergesellschaften von T-Mobile wie die Telekom Deutschland oder OTE in Griechenland Flüchtlinge mit vergleichbaren Hilfen. Wir wissen, dass wir mit dieser Aktion am Anfang stehen und werden aufgrund der Erfahrungen der Caritas laufend diese Unterstützung verbessern. Und wir wissen auch, dass wir nicht alle Bedürfnisse und Wünsche nach Internet befriedigen können — darum hoffen wir, dass auch andere Provider helfen, diesen Bedarf nach Möglichkeit zu decken.