Ausschnitt des Prozesses von Software-Updates bei Android-Geräten. Prozess im Detail am Ende des Beitrags zu finden.
Ausschnitt des Prozesses von Software-Updates bei Android-Geräten. Prozess im Detail am Ende des Beitrags.

Updates werden von den jeweiligen Herstellern weltweit rund 1.000 Netz-Providern angeboten und dann auf Wunsch auch entwickelt. Diese Updates enthalten dann individuelle Abstimmungen, die auf den jeweiligen Netzanbieter zugeschnitten werden – das können zum Beispiel Daten für die APN-Schnittstellen, also den Zugangspunkt zum Mobilfunknetz, sein. Kurzum: Die Hersteller entwickeln Update-Varianten eigens für die Mobilfunkunternehmen. Diese wird dann zunächst ausgiebig geprüft. Diese Prüfungen sind oft komplex: Schon ein kleines Update erfordert mehr als 500 Testläufe, bei großen Versionssprüngen kommen wir schnell auf mehrere Tausend Tests. Sämtliche Prüfungen werden natürlich auf jedem Smartphone-Modell durchgeführt, für welches das Update auch vorgesehen ist.

Warum eigene Software-Updates?
Es passiert also eine Menge, ehe das Update tatsächlich auf das Gerät übertragen wird. Aber was haben Kunden davon? Einen besseren Empfang zum Beispiel, da die Deutsche Telekom eine angepasste 3G/LTE-Empfangsmodulsoftware einsetzt. Über verbesserte Abstimmungen der Leistungsparameter und Netzfunktionen wird außerdem eine schnelle und vor allem stabile Datenübertragung im Deutschen Telekom- bzw. T-Mobile-Netz erreicht.

Der gesamte beschriebene Prozess gilt für Android-Smartphones. Apple liefert die iOS-Updates direkt aus.

Detaillierte Beschreibung des Prozesses als Grafik