tinderDie USA und England sind bereits im Tinder-Fieber. Tinder – noch nie gehört? Wir auch nicht, daher sind wir dieser Sache auf den Grund gegangen. Tinder ist eine kostenlose Single-App für Android und iOS, die auf einem neuen Konzept beruht. Man loggt sich mit seinem Facebook-Profil ein und gewährt Tinder Zugriff auf persönliche Daten. Aus diesen sucht Tinder andere Nutzer im vorher zu definierenden Umkreis, die gefallen könnten. Man sieht Facebook-Profilfoto, Alter, gemeinsame Interessen und Freunde des gewünschten Geschlechts und kann durch ein rotes Kreuz (nein danke) oder ein grünes Herz (ja bitte) sein (Des-)Interesse bekannt geben. Der vorgeschlagene Kontakt weiß nicht, wofür man sich entschieden hat und erst wenn das Gegenüber auch ein Herz vergibt, kann man in Kontakt treten

Ein kleiner Punkt ist uns aufgefallen: Die gemeinsamen Freunde werden angezeigt. Vergibt man sein Herz an jemanden, der mit dem Chef, einer Ex-Freundin, „unbeliebten“ Bekanntschaften oder Kollegen befreundet ist? Das muss der Nutzer bzw. kann er selbst entscheiden.

Vorteile: Tinder greift auf Facebook-Informationen zu und es müssen keine zusätzlichen Daten eingeben. Das Einrichten der App, inklusive Installation, dauert weniger als eine Minute. Erst wenn beide ein Herz vergeben, kann man miteinander kommunizieren. Die Gefahr von uninteressanten Kontaktversuchen wie bei herkömmlichen Dating-Plattformen fällt weg.

Nachteile: Tinder greift auf Facebook-Informationen zurück. Es wird zwar beim ersten Einloggen garantiert, dass die Daten nicht weitergegeben werden. Aber man weiß ja nie.

Fazit: Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall.