Eine neue Hardware sorgt derzeit für Gesprächsstoff, die so genannte „Oculus Rift“, eine Virtual-Reality-Brille für Gamer. Dieses stylische Accessoire sieht nicht nur schick auf der Nase aus, sondern steckt voller beeindruckender Funktionen: Dank großer Displays füllt ihr Bild das gesamte Blickfeld des Nutzers aus und lässt so ein realistisches Raumgefühl entstehen. Durch die virtuelle Sicht erfährt der Spieler ein ganz anderes und spezielles Spielerlebnis: Die erzeugten Simulationen geben ihm das Gefühl, direkt im Spiel zu sein und nicht mehr nur der stoische Zuschauer vor dem Bildschirm. Nun haben die Macher der Virtual-Reality-Brille angekündigt, auch eine mobile Version für Android-Geräte auf den Markt zu bringen, iOS-Nutzer haben erst mal das Nachsehen. Die Brille soll kleiner und leichter als das PC-Modell sein, aber genauso leistungsfähig.

Oculus Rift: Die Virtual Reality-Brille soll das Gaming revolutionieren.
Oculus Rift: Die Virtual Reality-Brille soll das Gaming revolutionieren.

 

250.000 US-Dollar in vier Stunden
Die ursprüngliche Idee zur Oculus Rift stammte von Palmer Luckey, der im Jahr 2012 einen ersten Prototyp entwarf und damit unter anderem Programmierer und Spieleentwickler John Carmack, überzeugte. Auf der Spielemesse E3 in Los Angeles wurde die neue Virtual-Reality-Brille erstmals vorgestellt – mit Erfolg. Die Finanzierung des Projekts ging in die Geschichte ein: Am 1. August 2012 wurde auf der Online-Plattform Kickstarter eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, mit dem Ziel, 250.000 US-Dollar für die Weiterentwicklung dieser Hardware zu sammeln. Innerhalb von vier Stunden war das Ziel erreicht! Insgesamt konnten fast 2,5 Millionen US-Dollar für die Virtual-Reality-Brille akquiriert werden – Platz 2 für Kickstarter-Projekte in der Kategorie „Technologie“ und unter den Top 50 der am stärksten finanzierten Projekte dieser Plattform.

Prominente Unterstützung
Unterstützt wurde die Kampagne unter anderem von zahlreichen prominenten Spieleentwicklern, unter anderem John Carmack (id Software), Gabe Newell und Michael Abrash (Valve), Cliff Bleszinski und Tim Sweeney (Epic Games) sowie Chris Roberts (Cloud Imperium Games). Sie alle sehen in der kleinen Brille großes Potenzial. So ist es nicht verwunderlich, dass die Virtual-Reality-Brille bereits mehrere Preise absahnte:

Anpassung der Computerspiele erforderlich
Für die Verwendung der Oculus Rift müssen Computerspiele angepasst bzw. erweitert werden, und so wurden im März 2013 erste Versionen der Oculus Rift, so genannte Developer Kits, ausgeliefert, um Softwareentwicklern zu ermöglichen, ihre Produkte für die Oculus Rift zu optimieren.

Erst Ende 2014 im Handel erhältlich
Es ist davon auszugehen, dass die Virtual-Reality-Brille in den nächsten Monaten für jede Menge Gesprächsstoff sorgen wird, denn die Vision von Oculus-Gründer Luckey war und ist es, Gaming für immer verändern zu können. Immerhin werden Spiele dank der Brille gesichtsfeldfüllend dargestellt und Kopfbewegungen werden per Headtracker erfasst. Das gute Stück wird allerdings erst Ende 2014 – sowohl für PC als auch als mobile Variante – in den Handel kommen.