Das Schuljahr hat wieder begonnen, die Schultaschen sind gepackt — und weiterhin schwer mit Büchern beladen, kaum jedoch mit Tablets, die Zugang zu reichhaltigen Bildungsangeboten geben könnten. Trotz aller engagierten Projekte, wie jenes an der Volksschule Breitenlee, der Hauptschule Jennersdorf und hunderten anderen Schulen im Land, gibt es keine überzeugende Strategie wie Schulunterricht den Wandel von analogen zu digitalen Medien flächendeckend vollziehen kann. Nächstes Jahr ist es übrigens 30 Jahre her, dass der vom Kurzzeit-Unterrichtsminister Helmut Zilk verordnete Informatikunterricht verpflichtend in Schul-Curricula aufgenommen wurde.

Fast scheint es, als ob fahrlässige Modebegriffe wie „digitale Demenz“ und der Schule als „displayfreie Zone“ gern genutzt werden, um dieser sicherlich nicht leichten Aufgabe zu entgehen. Aber es gibt längst viele beispielgebende pädagogische Initiativen, wie das vernetzte Klassenzimmer allen Kindern neue Möglichkeiten eröffnet — für indviduelles Arbeiten, zum Ausgleich unterschiedlicher Bedürfnisse einzelner Kinder, und wie Lehrer ihre Rolle neu definieren: als Mentoren und Moderatoren des Lernprozesses statt als wandelndes, disziplinierendes Lexikon. Aus der IT-Welt kommt die Philosophie des „Bring Your Own Device“: Der Ansatz, die vorhandene Ausstattung von Kindern mit digitalen Geräten zu nutzen, um die Kosten dieses Wandels in finanzierbarer Dimension zu halten.

All diese Fragen waren Thema der Expertenrunde, die T-Mobile beim Europäischen Forum Alpbach kurz vor Schulbeginn zu einer lebendigen Diskussion zusammen brachte. Unser Video fasst die Statements zusammen.