Mittlerweile folgen mehr als 4000 Menschen aus über 60 Staaten der Einladung, am Europäischen Forum Alpbach teilzunehmen. / Foto: alpbach.org

Erstmals in seiner Geschichte wird das vergangene Woche eröffnete Europäische Forum Alpbach heuer durch die Live-Berichterstattung einer eigens eingerichteten Medienakademie begleitet. „Die Alpbach Media Academy versammelt ein Dutzend Studentinnen und Studenten von Journalismus-Hochschulen aus ganz Europa. Drei Wochen lang werden diese Studierenden über zeitgenössische journalistische Formen nachdenken und die Ergebnisse dieses Nachdenkens in der laufenden Kongress-Berichterstattung auf der Website des Europäischen Forums und in einem täglichen Papier-Handout umsetzen“, beschreibt der bekannte Journalist Michael Fleischhacker, Leiter der Medienakademie, das Konzept. „Das Ziel der Akademie besteht darin, gemeinsam mit den Teilnehmern in jenen drei Feldern wertvolle Erfahrungen zu sammeln, die die Zukunft des Qualitätsjournalismus bestimmen werden: avancierte Technologie, souveräne Kommunikation und inhaltliche Tiefenbohrungen.“

Durch ihre Live-Berichterstattung auf der Website des Europäischen Forums www.alpbach.org sowie über Soziale Medien (Facebook, Twitter, Flickr, Vimeo) erweitern die jungen Journalistinnen und Journalisten die Reichweite des Europäischen Forums weit über den Kreis der unmittelbar Anwesenden hinaus. Zusätzlich zu Interviews und Berichten von Plenar- und Arbeitskreis-Veranstaltungen wird die Rolle und Zukunft von Journalismus in eigenen Veranstaltungen der Medienakademie diskutiert.

Bei ihrer Erprobung zeitgemäßer Darstellungs- und Produktionsformen werden die Studierenden der Alpbach Media Academy (AMA) von T-Mobile und Hewlett-Packard mit mobiler Kommunikation und Geräten unterstützt. Smartphones, Tablets und Notebooks sind die Produktionsmittel von crossmedialem Journalismus, die von jedem Ort aus in Alpbach jederzeit Berichterstattung ermöglichen. Dazu wurden die fliegenden Alpbach-Reporter mit Tablets und Notebooks von HP sowie Windows-Smartphones von T-Mobile ausgestattet. Zusätzlich sorgen LTE-Hotspots, die mit T-Mobile HOME NET betrieben werden, für zusätzliche WLAN-Verbindungen für die Journalisten an einigen Brennpunkten des Geschehens.