Großauftrag aus der EU: T-Systems vernetzt künftig europäische und nationale Verwaltungen. / Foto: t-systems.at
Großauftrag aus der EU: T-Systems vernetzt künftig europäische und nationale Verwaltungen. / Foto: t-systems.at

T-Systems hat von der Europäischen Kommission den Zuschlag für einen Drei-Jahres-Rahmenvertrag zum Aufbau eines Weitverkehrsnetzes erhalten. Das Abkommen hat eine maximale Laufzeit von sieben Jahren und ein Volumen von 180 Millionen Euro.

 

Die IT-Tochter der Deutschen Telekom soll künftig die Kommunikationsinfrastruktur für den elektronischen Datenaustausch zwischen europäischer Verwaltung und denen der Mitgliedsländer betreiben. Das kurz TESTA-ng („Trans-European Services for Telematics between Administrations – New Generation“) genannte Netz soll den steigenden Bedarf an grenzüberschreitender Zusammenarbeit zwischen den nationalen und der europäischen Verwaltung in der Union decken.

“Die Europäischen Institutionen sind bei der Kommunikation in ihrem Tagesgeschäft auf hohe Qualität und Sicherheit angewiesen”, kommentiert der Deutsche Telekom-Vorstand und T-Systems-Chef Reinhard Clemens den Großauftrag. “Das Abkommen bestätigt T-Systems als Europäischen Dienstleister mit nachweisbaren Erfolgen beim sicheren Vernetzen internationaler Unternehmen sowie öffentlicher Institutionen.”

Mit dem Vertrag nutzen die Mitgliedsstaaten, die Europäische Kommission, der Rat und rund 40 Einrichtungen der Europäischen Union ein skalierbares, hochsicheres und verschlüsseltes Netz mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde. Um die notwendige Vertraulichkeit und Sicherheit der Daten zu erzielen, wird T-Systems speziell gesicherte Rechenzentren in der EU aufbauen. Außerdem liefert T-Systems weitere zentrale Dienste für die verschiedenen Verwaltungsnetze aus Hochsicherheitsrechenzentren.