Wir alle kennen das Problem: Passwörter sind schwer zu merken. Oder leicht zu knacken. Einen Mittelweg zwischen „sicher“ und „leicht zu merken“ gibt es nicht. Diese Problematik ist auch dem Internetgiganten Google bekannt.

Im Rahmen der RSA Sicherheitskonferenz in San Francisco im letzten Monat hat Googles oberster Sicherheitsingenieur, Mayank Upadhyay, als erster Vertreter des Unternehmens über unkomplizierte und tragbare Sicherheitslösungen gesprochen.

Google testet zum Beispiel einen dünnen USB Stick mit eingebautem Funkchip, der keine Passwörter speichert, sondern einen kryptographischen Schlüssel enthält, der auf eine mathematische Anforderung einer Webseite die richtige Antwort liefert. Dabei werden keine kopierbaren Daten übertragen, deshalb gilt das Verfahren als sehr sicher.

Im Moment sucht Google weitere Partner, um das System auf verschiedenen Webseiten zu testen. Sollte sich diese Technologie durchsetzten, wäre es möglich, Funkchips in Alltagsgegenstände einzubetten, die in der Regel nicht abgelegt werden; Uhren und Schmuck würden sich gut dafür eignen.

Wired Artikel: Google declares war on the password

Autor: Adam Bezeczky