Medienberichten zufolge soll es im heurigen Jahr zu einer Versteigerung von Frequenzen im Bereich von 800/900/1800 Megahertz kommen. Dieser Versteigerung soll in Hinblick auf den Ausbau des mobilen Breitbandnetztes durch LTE besondere Bedeutung zukommen. Dazu erreichen T-Mobile wiederholt Anfragen von Journalisten sowie einer interessierten Öffentlichkeit. Anstelle eines Kommentars, der dazu von uns erwartet wird,  zitieren wir diesen Hinweis der Regulierungsbehörde, der uns Stillschweigen auferlegt:

„Frequenzvergabe 800/900/1800 MHz (2013) – Hinweis auf Verbot von Absprachen“

„Aus gegebenem Anlass hat die Telekom-Control-Kommission (TKK) am 4. März 2013 die Veröffentlichung eines gesonderten Hinweises zum Verbot von Absprachen hinsichtlich von Frequenzauktionen, insbesondere aber zur Frequenzvergabe 800/900/1800 MHz beschlossen.“

„Im Zusammenhang mit dem laufenden Verfahren betreffend Frequenzzuteilungen in den Frequenzbereichen 800 MHz, 900 MHz und 1800 MHz weist die Regulierungsbehörde ausdrücklich darauf hin, dass ungeachtet der noch nicht erfolgten Veröffentlichung der Ausschreibungsunterlagen detaillierte und strenge Bestimmungen betreffend den Tatbestand des kollusiven Verhaltens gelten. Darunter fallen insbesondere folgende Handlungen:“

  • „Zusammenwirken von (auch potenziellen) Antragstellern, insbesondere mit dem Ziel, den Verlauf oder das Ergebnis der Auktion zu beeinflussen;
  • öffentliche Bekanntgabe der Teilnahme an der Auktion;
  • Bekanntgabe von Geboten und Bietstrategien;
  • Hinweise und Andeutungen, die im Vorfeld von Auktionen über Medien lanciert werden.“

„Diese Bestimmungen gelten auch bereits im Vorfeld des Versteigerungsverfahrens. Entsprechendes Verhalten kann in letzter Konsequenz zum Ausschluss aus dem Verfahren führen.“

Our lips are sealed. Der Hinweise findet sich im Original auf dieser Seite der RTR.