Rüdiger Köster, Geschäftsführer für IT und Technik bei T-Mobile Austria, beim Test der neuen Technologie.

Letzten Freitag, 12. Oktober 2012, wurde in der T-Mobile Austria Unternehmenszentrale, im T-Center in Wien, euroapweit zum ersten Mal eine reibungslose Gesprächsübergabe von LTE auf 3G durchgeführt. Damit wurde die Nutzung von LTE in der Sprachtelefonie ohne merkbare Unterbrechung demonstriert. Der Sinn der Übung: Der neue mobile Datenübertragungsstandard LTE soll in Zukunft auch für Sprach- und Videotelefonie genutzt werden. Da LTE zu Beginn nicht flächendeckend verfügbar sein wird, muss eine Übergabe von laufenden Telefongesprächen von LTE zu den bestehenden, gut ausgebauten 3G/UMTS-Netzwerken ohne hörbare Gesprächsunterbrechung stattfinden. Dies war bislang nicht möglich und stellte die Netzbetreiber im LTE-Testbetrieb europaweit vor eine besondere Herausforderung. Huawei, Qualcomm Technologies und T-Mobile Austria demonstrierten eine reibungslose Übergabe bei Sprachtelefonie von LTE- auf 3G/UMTS-Netzwerke basierend auf dem 3GPP Rel. 10-Standard.

In Zukunft kann europaweit sichergestellt werden, dass es bei laufenden Telefonaten via LTE beim Wechsel in herkömmliche Mobilfunknetze zu keiner Gesprächsunterbrechung kommt. Einem raschen Umstieg auf LTE-fähige Mobiltelefone und andere moderne Endgeräte steht in Europa damit nichts mehr im Wege. Die neue Voice-over-LTE-Technologie bringt Mobilfunknutzern nicht nur eine herausragende Sprachqualität sondern generell einen deutlich schnelleren Verbindungsaufbau.

Die gemeinsame Lösung der drei Unternehmen ist ein signifikanter Meilenstein zur Einführung der Sprachtelefonie via LTE in Europa.